Die Sperre von zwei Meisterschaftsspielen für Diego Benaglio bleibt bestehen. Dies ergab die mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt am Main am Montagnachmittag. "Die Richter tendierten dazu, es bei der Bewertung des rohen Spiels zu belassen, wenn auch nur am untersten Ende der Skala. Deshalb ist dies das geringstmögliche Strafmaß in dieser Kategorie", kommentierte VfL-Geschäftsführer-Assistent Frank Aehlig die Entscheidung.

Damit muss der Schweizer Nationaltorwart auch das Bundesliga-Heimspiel am kommenden Samstag, 26. September, gegen Hannover 96 aussetzen, nachdem er bereits am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel auf Schalke gesperrt gewesen war. Benaglio war in der 32. Minute des Heimspiels gegen Bayer Leverkusen am 12. September von Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) des Feldes verwiesen und im anschließenden Einzelrichter-Verfahren mit einer Sperre von zwei Bundesliga-Spielen belegt worden. Der VfL Wolfsburg hatte daraufhin eine mündliche Verhandlung beantragt.

In der 2. Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Köln am Mittwoch wird Benaglio aber zwischen den Pfosten stehen, weil die Sperre nicht für diesen Wettbewerb gilt.