Hamburg - Ein leichtes Lächeln huschte ihm dann doch wieder über das Gesicht. Heung Min Son vom Hamburger SV hat die Operation an seinem gebrochenen linken Fuß gut überstanden.

Bei Knie-Spezialist Dr. Kai Olms wurde ihm am Freitag zur Fixierung eine Schraube eingesetzt.

Son braucht Geduld

Zur Sicherheit muss der 18-jährige Südkoreaner, der am Donnerstag seine große Enttäuschung über die Verletzung noch freien Lauf ließ und und von den Mitspielern aufgebaut werden musste, noch eine Nacht vor Ort bleiben. Dann geht es für ihn zurück nach Hause ins HSV-Internat.

"Die nächsten Tage und Wochen wird der Bewegungsablauf noch stark eingeschränkt sei", gab Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk bekannt. Der sympathische Koreaner muss sich also in Geduld üben. "An eine zunehmende Belastung ist voraussichtlich erst in sechs Wochen zu denken", so Dierk weiter.

Castelen pausiert

Im Training musste Coach Armin Veh aber nicht nur auf Son verzichten. Neben Dennis Aogo (Ischiasnerv), Piotr Trochowski (Achillessehne) und Ze Roberto (Erholung) ließ am Freitag auch Romeo Castelen die Einheit auf dem Platz aus.

Der Holländer hatte tags zuvor einen Schlag aufs Knie erhalten. "Aber nicht sein operiertes", beruhigte Veh. Aus Vorsorge absolvierte er nur ein indiviuelles Programm. Für das Spiel gegen Energie Cottbus könnte es aber dennoch eng werden.


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