Hamburg - Heung Min Son vom Hamburger SV ist auf einem guten Weg bereits weitaus früher als zuvor erwartet wieder einsatzbereit zu sein. Nur rund zwei Wochen nach seinem Kapselanriss aus dem Spiel gegen den 1. FC Köln sprintete der Südkoreaner am Dienstag schon wieder über den Platz.

"Ich bin froh, der Kleine läuft schon wieder richtig gut. Wenn er auf die Belastung gut reagiert, könnte er morgen vielleicht ins Mannschaftstraining einsteigen", prognostizierte Michael Oenning. Damit würde Son auch für die Partie gegen Gladbach wieder eine Rolle spielen.

Diekmeier zurück

Erfreuliches gibt es auch von Dennis Diekmeier zu berichten. Der Rechtsverteidiger konnte am Dienstag wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Nun geht es um einen behutsamen Aufbau, um kein Risiko einer erneuten Muskelverletzung einzugehen.

Beim Testspiel gegen Concordia wird Diekmeier deshalb noch passen müssen. Einen Kaderplatz für das Spiel gegen Gladbach hat er aber dennoch im Auge. "Es wäre schön, wenn ich das schaffen könnte", so der 21-Jährige.

Arslan bricht Training ab

Er war der Pechvogel der Vorbereitung. Nach einem Foul von im Testspiel gegen den VfL Wolfsburg fiel Tolgay Arslan die komplette Vorbereitung und auch die ersten Wochen nach Saisonbeginn mit Problemen am Sprunggelenk aus. In der vergangenen Woche kehrte er zum ersten Mal ins Mannschaftstraining zurück.

Doch die Belastungen, besonders aus dem Training am Sonntag, in dem Michael Oenning vermehrt Zweikämpfe üben ließ, verursachten nun wieder Schmerzen. "Das Sprunggelenk hat reagiert. Wir haben ihn deshalb das Training abbrechen lassen", erklärte Michael Oenning das Verschwinden in die Kabine.

Westermann und Jansen treten kürzer

Heiko Westermann und Marcell Jansen konnten am Dienstag nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Der Kapitän drehte aufgrund von Adduktoren-Problemen lediglich einige Runden durch den Volkspark, Jansen (Probleme mit der Wade) absolvierte eine Einheit im Kraftraum.

Einen kurzen Auftritt hatte Romeo Castelen. Der Niederländer erschien am Dienstag mit verstopfter Nase und einer starken Erkältung im Kabinentrakt der Rothosen. Nachdem er sich die notwendigen Medikamente besorgt hatte, verabschiedete sich Castelen wieder ins Bett.