Er ist ein Phänomen. Seit 1996 spielt Pál Dárdai bei Hertha BSC und es war immer auf ihn Verlass. Viele Spieler kamen und gingen. Am Ende stand meistens Herthas Nummer 8 auf dem Feld.

Am vergangenen Wochenende gegen den Sensationsaufsteiger aus Hoffenheim hat der Ungar sein 250. Bundesligaspiel für Hertha BSC bestritten. Damit fehlen ihm nur noch 30 Spiele zur Rekordmarke von Michael Sziedat, der 280 Mal das Hertha-Trikot in der Bundesliga trug.

Frage: Pál Dardai, herzlichen Glückwunsch zum 250. Bundesligaspiel.

Pál Dárdai: Vielen Dank. Aber mein Dank geht auch an die Mannschaft und an die Fans. Bei so einem Spiel, da macht Fußball richtig Spaß. Aber ich habe mit den runden Spielen auch Glück. In meinem 200. hab ich beim 2:1 gegen Gladbach ein Tor geschossen, nun hat Voronin das Tor gemacht.

Frage: Eventuell knacken Sie ja noch die Marke von Rekordspieler Michael Sziedat. Der hat 280 Bundesligaspiele für Hertha bestritten.

Dardai: Ich weiß, diese Frage wird mir oft gestellt. All diese Spieler, Sziedat, Beer, Horr. Das waren und sind Helden bei Hertha. Ich setze mich da aber nicht unter Druck. Ich schaue nicht auf solche Zahlen. Wenn man alle Spiele, die ich in Ungarn, in der Nationalmannschaft und bei Hertha bestritten habe, kommt man schon auf eine stattliche Zahl. Das heißt, so ein schlechter Fußballer kann ich nicht sein.