Nach dem Absturz ans Tabellenende ist Ciriaco Sforza als Trainer des Schweizer Erstligisten FC Luzern entlassen worden.

"Es war für beide Seiten der richtige Zeitpunkt für eine Trennung. Wir haben stets gut zusammengearbeitet, aber die sportliche Situation lässt keinen anderen Weg als eine Trennung zu", teilte der frühere Bundesliga-Profi mit.

Luzern war mit hohen Ambitionen in die Saison gestartet, lag nach einem 0:1 beim FC Aarau am fünften Spieltag der Super League aber auf dem letzten Tabellenplatz. Der Verein zog die Konsequenzen. "Wir haben uns im Verwaltungsrat für Kontinuität entschieden, sind aber bei gemeinsamen Analysen zum Schluss gekommen, uns im Frieden zu trennen", sagte Präsident Walter Stierli.

Sforza bedankt sich bei den Fans

Sforza ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Es fällt nun das Alibi weg, sie muss zeigen, dass sie es besser kann. Die großartigen Fans, denen ich auf diesem Weg ebenfalls ein großes Dankeschön sagen möchte, haben es verdient", sagte der 38-Jährige.

Sforza, der in der Bundesliga 264 Spiele (23 Tore) für den 1. FC Kaiserslautern und Bayern München absolvierte, hatte das Amt in Luzern 2006 übernommen. Er sicherte zweimal den Klassenerhalt und führte das Team ins Schweizer Pokalfinale (0:1 gegen den FC Basel).