2:4 gegen Hamburg, 0:3 gegen Bayern München und nun 2:3 gegen Leverkusen - der Meister aus Wolfsburg ist aus dem Tritt gekommen. Trainer Armin Veh, der im Sommer Meister-Coach Felix Magath beim VfL beerbte, beschönigt im Interview nichts und attestiert sich und seinem Club nach drei Niederlagen in Folge einen "Fehlstart".

Die Generalprobe für den ersten Auftritt in der Champions League ist missglückt. Dennoch glaubt Veh an die Stärke seiner Mannschaft und ist sich sicher, dass sie am Dienstag gegen ZSKA Moskau (ab 20:30 Uhr im Live-Ticker) "ein großes Spiel zeigen wird".

Frage: Armin Veh, nach drei Niederlagen hintereinander ist der VfL Wolfsburg ins Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle abgetaucht. Momentaufnahme oder negative Entwicklung?

Armin Veh: Sechs Punkte aus fünf Spielen - das ist ein Fehlstart. Aber wir müssen ganz schnell wieder positiv denken. Schließlich war die Leistung meiner Mannschaft trotz der 2:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen in Ordnung.

Frage: Trotzdem waren aus dem Wolfsburger Fanblock die ersten Pfiffe zu hören. Fehlt es den Anhängern an Geduld?

Veh: Sicherlich war so mancher Zuschauer enttäuscht, dass wir den Break nicht geschafft haben. Am Ende steht unter dem Strich halt immer das Ergebnis. Aber ich habe in unserem Spiel auch diesmal viele positive Dinge gesehen.

Frage: Am Dienstag kommt ZSKA Moskau zum ersten Champions-League-Spiel nach Wolfsburg. Ist diese Partie nicht eher eine unwillkommene Belastung angesichts des missratenen Bundesliga-Starts?

Veh: Nein, auf gar keinen Fall. Die ganze Mannschaft freut sich unbändig auf die Champions League und sie hat sich die Teilnahme daran ja auch selbst erarbeitet. Sie wird am Dienstag topfit sein und ein großes Spiel zeigen, da bin ich mir ganz sicher.