Köln - Motiviert, kreativ und kompromisslos - Eigenschaften, die sich jeder Club von seinen Angestellten auf dem Rasen wünscht. Eigenschaften, die Sebastian Rode mitbringt. Darum will der vielseitige Mittelfeldspieler jetzt bei Borussia Dortmund durchstarten.

Vor zwei Jahren wechselte Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt ablösefrei zum FC Bayern. Im Süden stellte er sein Können unter Beweis. Im ersten Jahr bei dem deutschen Rekordmeister schaffte er es oftmals in den Kader und in die Startaufstellung. Gegen die hochkarätige Konkurrenz im FCB-Mittelfeld konnte er sich allerdings nicht dauerhaft durchsetzen. Beim BVB will er jetzt wieder mehr Spielminuten sammeln.

Positive Aggressivität im Mittelfeld

Bislang zweifelte kein Coach an dem Talent des defensiven Mittelfeldspielers. Pep Guardiola ließ zu seinen Zeiten als Trainer des FC Bayern München verkünden, dass in Rode großes Potential stecke und er den Club unter seiner Führung nicht verlassen werde. Er ist ein kreativer Sechser, der robust und kompromisslos in die Zweikämpfe geht. Als passsicherer Mittelfeldakteur stellt der zweifache Deutsche Meister einen stabilen Ruhepol im Aufbauspiel dar. Allerdings bringt der Rechtsfuß auch eine positive Aggressivität mit, die ihn oftmals als klärender Abräumer agieren lässt.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc ist von Rodes Qualitäten überzeugt: "Sebastian Rode ist ein dynamischer, zweikampfstarker und charakterlich ungemein wertvoller Spieler. Wir sind froh, ihn für uns gewonnen zu haben."

Vorfreude auf den Neuanfang

Sein Wechsel zu den Schwarz-Gelben stellt einen Neuanfang für den ehemaligen U21-Nationalspieler dar. "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und mein erstes Heimspiel in Schwarzgelb im Signal Iduna Park", sagt Rode selbst nach Bekanntagebe des Transfers.

Zusammen mit Julian Weigl als Doppel-Sechs könnte Rode zukünftig in Dortmund eine Schlüsselrolle einnehmen - genau das versprechen sich Spieler und Verein von ihrer Zusammenarbeit. in den nächsten Jahren.

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