Köln - Die ersten sieben Bundesliga-Spieltage sind gespielt. bundesliga.de nutzt die Länderspielpause für ein erstes Zwischenfazit in verschiedenen Kategorien. Teil 8: Die besten Keeper der Bundesliga.

>>> Teil 1: Die Ballermänner der Bundesliga

>>> Teil 2: Die Passmaschinen der Bundesliga

>>> Teil 3: Die Vorlagenkönige der Bundesliga

>>> Teil 4: Die Zweikämpfer der Bundesliga

>>> Teil 5: Die schnellsten Spieler der Bundesliga

>>> Teil 6: Die Dribbelkönige der Bundesliga

>>> Teil 7: Die Flankengötter der Bundesliga

Gute Torhüter haben beim Sport-Club Freiburg Tradition. Allein schon die letzten drei Stammkeeper der Breisgauer haben es in sich: Roman Bürki (jetzt Borussia Dortmund), Oliver Baumann (jetzt TSG 1899 Hoffenheim) und aktuell Alexander Schwolow. Dass der 25-jährige Schwolow, ein Eigengewächs aus der Freiburger Fußballschule, seinen erfolgreichen Vorgängern in nichts nachsteht, beweist er auf höchstem Niveau. Mit 31 gehaltenen Bällen ist er derzeit die Nummer eins unter den Bundesliga-Keepern in dieser Kategorie.

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Keiner pariert öfter als Schwolow

Kein anderer Keeper kann so viele Schüsse entschärfen wie der Freiburger Schlussmann. Allerdings kriegt er auch die meisten Schüsse aller Kollegen auf den Kasten. Bereits 42 Mal feuerten die Gegner auf das Gehäuse der Breisgauer. Trotzdem: Seine Quote von knapp 74 Prozent parierten Bällen ist solide und hat dafür gesorgt, dass der Sport-Club bereits drei Mal zu Null spielte.

Video: Pavlenka hält die Null im Nordderby

Die Defensive war in den vergangenen Jahren nicht unbedingt die Stärke des SV Werder Bremen. 64 Gegentore kassierten die Hanseaten in der vergangenen Saison, in den beiden Jahren davor jeweils 65. Mit Jiri Pavlenka scheint Werder nun aber einen Torwart gefunden zu haben, der die einstige Schießbude geschlossen hat. Nur sieben Mal in sieben Spielen musste der Tscheche hinter sich greifen. Dabei wehrte er selbst 29 der 36 Schüsse auf sein Tor ab. Mit einer Quote von 81 Prozent gehaltenen Bällen gehört der 25-Jährige zur Elite der Bundesliga.

Hitz hält einzigen Elfer

Auf Marwin Hitz ist Verlass. Das wissen die Macher beim FC Augsburg schon seit langem. Immerhin hütet der Schweizer Nationalkeeper bereits seit vier Jahren den Kasten des FCA und verdiente sich in dieser Zeit häufig Bestnoten. Auch heuer macht Hitz einen Superjob. 27 Versuche der Gegner hat er zunichte gemacht, ganze sechs Bälle musste er bisher passieren lassen. Nur zwei Bundesliga-Keeper wurden seltener überwunden. Auch seine Quote von 82 Prozent parierten Schüssen ist bärenstark. Und zudem konnte Hitz als bisher einziger Torwart in dieser Bundesliga-Saison einen Elfer halten.

Video: Tschauner - Wieder im Rampenlicht

Weniger erfreulich sieht es für Timo Horn aus. Für den Kölner stehen zwar schon 26 Paraden zu Buche, die viertmeisten in der Bundesliga. Allerdings auch 15 Gegentore. Trotz seiner weniger berauschenden Quote von 63 Prozent abgewehrten Bällen, ist Horn dennoch ein Topmann seines Fachs. Schließlich hat er schon drei Großchancen der Gegner zunichte gemacht - kein Torhüter ist hier besser.

Tschauner lässt nur vier rein

Hannover 96 gehört sicherlich zu den Überraschungen dieser Saison. Mit zwölf Punkten und nur einer Niederlage steht der Aufsteiger auf Platz fünf in der Tabelle. Ein Garant dieses Erfolges ist die starke Defensive. H96 steht hinten sicher, lässt wenig Chancen zu und hat deshalb erst vier Gegentore kassiert. Fels in der niedersächsischen Brandung: Philipp Tschauner. Der 31-Jährige hat 24 der 28 gegnerischen Versuche negiert. Seine Quote von überragenden 86 Prozent überbietet nur Roman Bürki.

Die besten Torhüter der Bundesliga

  Gehaltene SchüsseTorschüsse aufs TorQuote
1.Alexander Schwolow (Freiburg)314274 %
2.Jiri Pavlenka (Bremen)293681 %
3.Marwin Hitz (Augsburg)273382 %
4.Timo Horn (Köln)264164 %
5.Philipp Tschauner (Hannover)242886 %