Bei strömendem Regen begann heute für die VfB-Profis und das Trainerteam rund um Markus Babbel die Saisonvorbereitung mit einem Laktattest und einer Pressekonferenz.

Bis auf die Nationalspieler und Jens Lehmann waren alle Akteure anwesend. Auch Serdar Tasci, eigentlich A-Nationalspieler, nahm am Laktattest teil, da er aufgrund seiner Verletzung gegen Ende der Saison nicht an der Asienreise der deutschen Auswahl beteiligt war. Vom VfB II stießen Alessandro Riedle, Daniel Didavi und Patrick Funk zum Team, jedoch blieb ihnen der Leistungstest erspart, da sie diesen schon mit dem "kleinen VfB" absolviert hatten.

"Wir haben große Ziele"

Auf der einberufenen Pressekonferenz zum Saisonauftakt ergriff Sportdirektor Horst Heldt als erster das Wort. "Ich freue mich, dass es wieder losgeht, immerhin war es jetzt eine lange Zeit ruhig hier. Die meisten Spieler sind mittlerweile wieder da."

Für die neue Saison nimmt sich der Manager viel vor. "Wir haben große Ziele", sagte der 39-Jährige und präzisierte: "Auch wenn wir in der Champions League Qualifikation einen schweren Brocken kriegen, wollen wir unbedingt da rein und es besser machen als vor zwei Jahren. Und natürlich wollen wir auch in der Liga wieder ein Wort mitreden und unter die ersten Fünf kommen."

Babbel freut sich auf Kaderplanung

Teamchef Markus Babbel hört solche Sätze seines Managers gerne, denn auch er hat noch viel vor mit dem VfB und ehrgeizige Pläne. Doch vor allem freute er sich, nach einigen Wochen auf der Schulbank der Kölner Sporthochschule, endlich wieder auf dem Platz stehen zu können.

"Da macht mir nicht einmal der Regen was aus", sagte der Trainer und ging dann über zur Kaderplanung für die anstehende Saison. "Jochen Schneider und Horst Heldt machen einen klasse Job, sind ständig auf Achse und ich weiß, dass ich die Neuverpflichtungen bekomme, die ich mir vorstelle. Ob das in zwei Tagen der Fall ist oder in zwei Wochen, spielt keine Rolle. Dazu kenne ich das Geschäft zu gut."

Markus Babbel ließ auch keinen Zweifel daran, dass die erfolgreiche Rückrunde mit dem dritten Tabellenplatz am Ende kein Zufall war. "Wir wollen das bestätigen, was wir in der Rückrunde geschafft haben. Und dafür werden wir in den nächsten sechs Wochen gezielt arbeiten."