Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat sich am Montagvormittag mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Bruno Labbadia sowie seinem Co-Trainer Erdinc Sözer getrennt. Als Nachfolger präsentierte der Verein am Montagnachmittag Thomas Schneider, der bislang die B-Jugend betreute. Der ehemalige Profi erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Ich habe viel Respekt vor der Aufgabe. Aber ich freue mich darauf", sagte Schneider. Sportdirektor Fredi Bobic erklärte: "Die Nach war kurz. Ich bin froh, dass wir in der Kürze der Zeit eine überzeugende Lösung gefunden haben."

Stuttgart noch ohne Sieg



Am Sonntag hatte der Pokalfinalist der vergangenen Spielzeit mit dem bereits die dritte Pleite im dritten Spiel der neuen Saison kassiert. In der Tabelle ist das Team damit mit null Punkten Vorletzter.

Auch im Qualifikations-Hinspiel zur Europa League beim kroatischen Vertreter HNK Rijeka war man am Donnerstag mit 1:2 als Verlierer vom Platz gegangen.

Labbadia folgte auf Keller



Nachdem er im Dezember 2010 als Nachfolger von Jens Keller den Verein im Abstiegskampf übernommen hatte, führte Labbadia den VfB dank einer erfolgreichen Rückrunde noch zum Klassenerhalt. In der Folgesaison schaffte er mit dem Traditionsverein sogar den Sprung in die Europa League.

Seinen größten Erfolg als VfB-Trainer feierte er in der letzten Spielzeit mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Finale, wo die Stuttgarter gegen Triple-Sieger FC Bayern mit 2:3 verloren. Zuvor war sein Vertrag im Januar bis 2015 verlängert worden.