Köln - Es ist keine Seltenheit, dass Aufsteiger gut in eine Bundesliga-Saison starten. Doch einen derartigen Höhenflug wie ihn gerade Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf hinlegen, haben wohl nur wenige Experten erwartet. Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) rücken einige Spieler dieser Clubs langsam aber sicher in den Blickpunkt.

Wenn es ein kaum bekannter Torhüter eines Aufsteigers schafft, die ersten fünf Bundesliga-Spiele ohne Gegentor zu überstehen, wächst natürlich das Interesse auch im OBM. Und so wundert es nicht, dass eine Vielzahl der virtuellen Manager Fortuna Düsseldorfs Schlussmann Fabian Giefer in letzter Zeit verpflichtet hat.

Giefer der günstigste Keeper im OBM!



Der "Unüberwindbare" steht im Monat September auf Platz 8 in der Auswertung der meistverpflichteten Spieler – noch vor Schalkes Julian Draxler oder Dortmunds Robert Lewandowski.

Die mehr als 600 OBMler, die Giefer diesen Monat gekauft haben, dürfen mit einer gewaltigen Wertsteigerung des 22-Jährigen liebäugeln. Denn Giefer kostet momentan rund 180.000 Euro und ist damit der günstigste Keeper im gesamten Managerspiel! Zum Vergleich: Dortmunds Roman Weidenfeller, der in dieser Spielzeit schon acht Mal in der Bundesliga hinter sich greifen musste, kostet in etwa das Zwanzigfache Giefers.

Torgefährliches Mittelfeld der Eintracht



Auch Giefers Mannschaftskollege Dani Schahin ist noch ein absolutes Schnäppchen, das sich im September fast 400 Manager gesichert haben. Der Doppeltorschütze der Düsseldorfer vom 1. Bundesliga-Spieltag kostet aktuell keine 500.000 Euro. Zu Saisonbeginn war der Ex-Fürther noch für rund 400.000 Euro zu haben. Für den OBM-Angreifer Schahin spricht neben dem Preis besonders seine Beidfüßigkeit.

Beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt steht zwar hinten nicht die Null, doch vorne hat die Eintracht schon 14 Mal zugeschlagen - nur der FC Bayern war bei 17 Treffern noch gefährlicher. Auffällig ist, dass das Frankfurter Mittelfeld elf dieser 14 Tore erzielt hat. Und in diesem Mannschaftsteil sollten sich die OBM-Verantwortlichen mal genauer umschauen.

OBM-Werte der Frankfurter Mittelfeldspieler steigen



Bei Stefan Aigner (1,36 Millionen Euro) und Takashi Inui (1,27) besteht ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Frankfurter haben schon drei Mal in der Bundesliga getroffen und ihre Werte im OBM stetig gesteigert. Beim Japaner Inui wurde etwa der Wert bei Standardsituationen erheblich verbessert, bei Aigner stiegen vor allem die Werte bei der Kopfballstärke und Passgenauigkeit. Beide verbesserten somit auch ihre OBM-Gesamtstärke.

Eine ganz starke Bundesliga-Startphase haben auch die beiden "Sechser" der Eintracht hingelegt. Für Pirmin Schwegler (1,2) und den hochgelobten 21-jährigen Sebastian Rode (1,3) gilt praktisch das Gleiche wie für Aigner und Inui: Beide haben bei der Bewertung bestimmter Fähigkeiten im OBM zugelegt und ihr Preis ist aktuell als wirklich günstig einzustufen. Besonders bei Rode könnten die OBMler - ähnlich wie bei Giefer - auf eine ordentliche Wertsteigerung hoffen.