Schweinfurt - Der VfB Stuttgart hat das Freundschaftsspiel beim Bayernligisten 1. FC Schweinfurt mit 3:1 gewonnen. Es dauerte ein paar Minuten bis die Elf von Cheftrainer Bruno Labbadia im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion begann, den Ton auf dem Platz anzugeben. Zunächst spielten die Hausherren forsch noch vorne, fanden aber spätestens am stark agierenden Sven Ulreich im VfB Gehäuse ihren Meister. Ein erstes Ausrufezeichen auf VfB-Seite setzte Innenverteidiger Patrick Bauer in Minute 24 mit einem gutgetimten Kopfball, der jedoch keinen Torerfolg nach sich zog.

Besser machte es kurz darauf sein Teamkollege Christian Gentner, der das 1:0 markierte (27.), das zugleich der Halbzeitstand war. Zwar erarbeitete sich der VfB bis zum Pausentee noch Chancen, war aber letztlich nicht zwingend genug gegen die Schweinfurter, die ihrerseits äußerst engagiert zur Sache gingen. Zur zweiten Halbzeit veränderte Bruno Labbadia, wie schon tags zuvor beim Freundschaftsmatch in Schwäbisch Hall, wieder das Gesicht seines Teams und brachte sechs frische Kräfte aufs Feld. Bezahlt machte sich der Mehrfachwechsel, der neuen Schwung brachte, in Form von weiteren Toren erst in Minute 73, als Raphael Holzhauser auf 2:0 erhöhte. Neun Zeigerumdrehungen später sorgte dann Julian Schieber für die Entscheidung: Nach einer starken Vorarbeit von Mamadou Bah erzielte der Stürmer das 3:0.

In der Nachspielzeit durften dann aber auch noch die Schweinfurt-Anhänger ein Tor ihrer Mannschaft bejubeln: Florian Heller gelang der Anschlusstreffer zum 1:3-Endstand nach einem Eckball, so dass sich am Ende alle 2.826 Zuschauer im durch die zwischenzeitlich eingeschalteten Flutlichtmasten wunderschön illuminierten Willy-Sachs-Stadion zufrieden auf den Nachhauseweg machen konnten.

Stuttgart: Ulreich (46. Min. Weis) - Sakai, Niedermeier (46. Min. Bah), Bauer, Molinaro - Gentner (46. Min. Holzhauser), Degenek, Stöger (46. Min. Traore), Hajnal (46. Min. Karatas), Gebhart - Ibisevic (46. Min. Schieber)