DFB-Pokal am Samstag - Teil II! Der FC Schalke lässt dem Außenseiter aus Windeck keine Chance. Auch Energie Cottbus und der Karlsruher SC machen ihre Sache gut. Alle Infos!

TSV G. Windeck - FC Schalke 04 0:4

Die Profis von Schalke 04 haben Trainer Felix Magath in der ersten Runde des DFB-Pokals ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt beschert. Die "Königsblauen" siegten gegen den Fünftligisten Germania Windeck mit 4:0 (2:0), zeigten aber vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung. Die Tore für den Favoriten erzielten Carlos Zambrano (10.), Kevin Kuranyi (43.), Levan Kenia (68.) und Benedikt Höwedes (86.).

Windeck ohne Chance

Der Außenseiter aus der 20.000-Einwohner-Gemeinde Windeck verpasste es damit, als zweiter Fünftligist in der Geschichte des DFB-Pokals einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb zu befördern. 2001 hatte der damalige Verbandsligist SSV Ulm den 1. FC Nürnberg bezwungen.


Preußen Münster - Hertha BSC 1:3 n.v.

Dank Valeri Domovchiyski und Raffael hat Hertha BSC Berlin die 2. Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Vorjahres-Vierte der Bundesliga mühte sich beim Viertligisten Preußen Münster zu einem 3:1 (1:1, 1: 0)-Erfolg nach Verlängerung, wandelte aber kurzzeitig am zwölften Erstrunden-Aus der Vereinsgeschichte. Domovchiyski (118.) und Raffael (120.) sorgten mit ihren Toren für die Entscheidung.

Endlich ins heimische Finale?

Der Brasilianer Raffael hatte die Berliner nach einem Torwartfehler in Führung gebracht (23.), der bei Schalke 04 ausgebildete Marc Lorenz erzielte den Ausgleich für Münster (53.). Die Berliner wollen unbedingt endlich das Endspiel im
heimischen Olympiastadion erreichen. Seit dieses 1985 zum festen Finalort wurde, hatten lediglich die Hertha-Amateure 1993 das Endspiel erreicht (0:1 gegen Bayer Leverkusen), die Profis standen zuletzt 1979 im Finale (0:1 n.V. gegen Fortuna Düsseldorf).


1. FC Magdeburg - Energie Cottbus 1:3

Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus hat sich im Ostduell in der ersten Runde des DFB-Vereinspokals durchgesetzt. Beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg gewannen die Lausitzer mit 3: 1 (2:1) und zogen in die zweite Runde ein.

Fehler von Hirschfeld

Vor 14.852 Zuschauern sorgten der Rumäne Emil Jula (4.) und der Chinese Jiayi Shao (37.) für eine beruhigende 2:0-Führung, doch Simon Tüting (44.) gelang nach einem krassen Fehler von Cottbus-Torwart Lars Hirschfeld noch vor dem Pausenpfiff das Anschlusstor. Für die Entscheidung sorgte Rückkehrer Sergiu Rudu (83.), der einen Fehler von Andreas Gaebler nutzte.


TeBe Berlin - Karlsruher SC 0:2

Der Karlsruher SC hat nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga die erste Runde im DFB-Pokal überstanden. Die Badener setzten sich beim Regionalligisten Tennis Borussia Berlin mit 2:0 (1:0) durch. Damit erwies sich die Hauptstadt für die Karlsruher wie schon 2007 als gutes Pflaster. Auch vor zwei Jahren gewann der KSC das Erstrunden-Spiel bei TeBe (3:1).

Neuberts Eigentor besiegelt das Ergebnis

Stefan Buck erzielte per Kopf nach einer Freistoß-Flanke von Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt per Kopf die Führung der Gäste in der 35. Minute. Martin Neubert machte mit einem Eigentor in der 82. Minute für den KSC alles klar.


Wacker Burghausen - Rot Weiss Ahlen 4:5 i.E.

Zweitligist Rot Weiss Ahlen hat mit viel Glück den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft. Die Westfalen siegten beim Drittligisten Wacker Burghausen mit 5:4 im Elfmeterschießen, nachdem das insgesamt mäßige Spiel nach Verlängerung 1:1 (0:0) endete. Damit warten die Gastgeber bei ihrer insgesamt siebten Teilnahme am DFB-Pokal noch immer auf den ersten Heimsieg. Nils Döring (102.) hatte die Gäste in Führung geschossen, bevor Fikri El Haj Ali (115.) zum Ausgleich traf.

Kirschstein hält Elfmeter

Im Elferschießen avancierte Ahlen-Torhüter Sascha Kirschstein zum Helden, als er den Elfmeter von Christoph Burkhard hielt. Dagegen verwandelten alle Schützen des Zweitligisten ihre Versuche und so zog Ahlen in die 2. Runde ein.




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