Er ist zwar noch etwas angeschwollen und "eine etwas andere Farbe hat er auch noch", erzählte Werder Bremens Aaron Hunt über seinen kleinen linken Zeh, der beim Testspiel in Sofia einen schmerzhaften Tritt abbekommen hatte.

Trotzdem konnte Hunt das Abschlusstraining am Freitagnachmittag vor der 1. Runde im DFB-Pokal komplett bestreiten.

Hunt: "Kein Selbstgänger"

Nach dem Ende der Einheit berichtete er: "Es geht ganz gut. Ich fahre auf jeden Fall mit." Ebenfalls über die volle Trainingsdistanz gingen die zuvor angeschlagenen Sebastian Boenisch und Frank Baumann. "Es geht bei ihnen, beide stehen im Kader", informierte Cheftrainer Thomas Schaaf.

Pünktlich um 16 Uhr machte sich der Werder-Bus auf in Richtung Niedersachsen. Dort wartet am Samstag, 9. August, 15:30 Uhr, ein hoch motivierter Oberligist, der nur darauf wartet, dem großen Favoriten ein Bein stellen zu können.

"Es wird auf keinen Fall ein Selbstgänger", warnt Aaron Hunt und verweist nicht zu unrecht auf das bittere Pokal-Aus 2006 beim damaligen Regionalligisten FK Pirmasens. Damals wurde Hunt in der 68. Minute für Daniel Jensen eingewechselt. Der Däne selbstbewusst vor der Hürde Nordhorn: "Wir setzen auf unsere eigene Qualität."