Zusammenfassung

  • Petersen, Waldschmidt und Kapitän Frantz treffen für den Sport-Club
  • Freiburg feierten höchsten Bundesliga-Sieg seit vier Jahren
  • RB Leipzig seit vier Pflichtspielen in der Fremde ohne Erfolg

Freiburg - Der Sport-Club Freiburg hat RB Leipzig deutlich mit 3:0 (2:0) geschlagen. Die Sachsen verpassten damit den Sprung auf Platz zwei, Freiburg feierte den höchsten Bundesliga-Sieg seit vier Jahren.

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FANTASY HEROES: Lukas Kübler (18 Punkte) | Luca Waldschmidt (12) | Mike Frantz (12)

Nils Petersen (12.), Luca Waldschmidt (45.+1) und Mike Frantz (52.) trafen für die Breisgauer, die nach vier Partien ohne Sieg wieder einen Dreier einfahren konnten.

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Vor 23.800 Zuschauern im Schwarzwaldstadion passierte in der Anfangsphase nicht allzu viel, doch dann überraschten die Freiburger die Gäste mit einem nahezu perfekten Konter. Zunächst scheiterte Christian Günter an RB-Torhüter Peter Gulasci, den Abpraller verwertete Petersen. Es war das dritte Saisontor des Angreifers.

Da ist es passiert: Nils Petersen (r.) erzielt das 1:0 für den SC Freiburg
Da ist es passiert: Nils Petersen (r.) erzielt das 1:0 für den SC Freiburg © gettyimages / Thomas Kienzle

Auf der Gegenseite konnte Nationalspieler Timo Werner den Freiburger Torwart Alexander Schwolow nicht überwinden (19.). Werner traf am Samstag auf seinen Lieblingsgegner. Der Stürmer erzielte gegen keinen anderen Verein so viele Tore wie gegen Freiburg (neun Treffer in zuvor acht Spielen).

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Im Anschluss an die Werner-Chance drängten die Leipziger, bei denen Emil Forsberg fehlte, auf den Ausgleich. Die Freiburger, die ohne Roland Sallai, Amir Abrashi, Keven Schlotterbeck, Nicolas Höfler, Florian Kath, Caleb Stanko und Brandon Borello auskommen mussten, gerieten kurzzeitig in die Defensive.

"Wir haben eine schlechte Leistung gezeigt, haben überhaupt nicht das umgesetzt, was wir wollten." Marcel Sabitzer, RB Leipzig

Nach einer knappen halben Stunde konnte sich der Sport-Club wieder vom Druck der Gäste befreien. Freiburg brachte RB in der Defensive mehrmals in Verlegenheit, Gulacsi musste bei einem Distanzschuss Waldschmidts sein ganzes Können zeigen (31.). Der zweite SC-Treffer lag in der Luft.

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"Das war ein gutes Spiel heute, das hat Spaß gemacht. Es war auch ein intensives Spiel - und dass wir das gewinnen, ist natürlich überragend für uns." Luca Waldschmidt, SC Freiburg

Nach längerem Videostudium entschied Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) dann auf Strafstoß zugunsten der Freiburger. RB-Verteidiger Dayot Upamecano hatte Frantz kurz gezogen. Waldschmidt ließ sich nicht zweimal bitten und traf zum vierten Mal in dieser Spielzeit.

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Kurz nach dem Seitenwechsel wurde es noch bitterer für Leipzig. Frantz verwertete per Kopf eine starke Flanke von Lukas Kübler. Petersen hätte kurz darauf fast noch erhöht (59.). Erst in der 66. Minute wurde es für Freiburg durch einen Kopfball von Upamecano mal wieder gefährlich.

SID

Spieler des Spiels: Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt war an über der Hälfte aller SC-Torschüsse beteiligt (sechs von elf) und verwandelte auch den zweiten Strafstoß seiner Bundesliga-Karriere. Mit insgesamt nun vier Saisontreffern ist er der Top-Torschütze der Freiburger.

Die Bilder des Spiels

Dominique Heintz (l.) um Zweikampf mit Yussuf Poulsen
Dominique Heintz (l.) um Zweikampf mit Yussuf Poulsen © gettyimages / Christian Kaspar-Bartke
Eng umkäpfte Partie: Janik Haberer (l.) gegen Mattheus Cunha
Eng umkäpfte Partie: Janik Haberer (l.) gegen Mattheus Cunha © gettyimages / Thomas Kienzle