Zusammenfassung

  • Markus Gisdol und Christian Streich trafen zum sechsten Mal in der Bundesliga aufeinander und alle Spiele endeten mit einem Unentschieden.

  • Freiburg gab in keinem anderen Saisonspiel mehr Torschüsse ab wie gegen den HSV (20).

  • Zweikampfstärkster Akteur war aber Hamburgs Papadopoulos, der bärenstarke 81 % seiner Duelle für sich entschied.

Freiburg - Viel Kampf, keine Tore: In einer bis zum Ende spannenden Partie holt der Hamburger SV gegen den SC Freiburg den ersten Auswärtspunkt seit drei Monaten. Der Sport-Cub war, vor allem im zweiten Durchgang, die spielbestimmende Mannschaft, konnte sich aber kaum zwingende Torchancen erspielen. Der HSV hingegen zog sich immer weiter zurück und bleibt durch den Punktgewinn in der Tabelle damit vor Freiburg.

FANTASY HEROES: Mavraj (13 Punkte), Petersen (12), u.a. Sakai (10).

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion wurden trotz der frostigen Temperaturen in der Anfangsphase gut unterhalten. Die Gäste, die auf Albin Ekdal und Nicolai Müller verzichten mussten, bestimmten die ersten Minuten. Dann sorgte SC-Stürmer Nils Petersen in der 10. Minute auf der Gegenseite zweimal für Gefahr.

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Die Freiburger, bei denen Marc Oliver Kempf, Amir Abrashi, Mike Frantz, Jonas Meffert und Florian Niederlechner fehlten, hatten auch die nächste gute Möglichkeit. Außenverteidiger Christian Günter traf aber nur das Außennetz (17.). Die bis dahin größte Chance vergab allerdings der Hamburger Aaron Hunt eine Minute später.

Freiburgs Petersen (links) war immer anspielbar und sorgte für viel Wirbel in der HSV-Defensive.
Freiburgs Petersen (links) war immer anspielbar und sorgte für viel Wirbel in der HSV-Defensive. © imago / Hübner

Danach passierte erst einmal nicht mehr viel in den Strafräumen. Das Spiel wurde von Zweikämpfen bestimmt, dabei behielten die Defensivreihen meist die Oberhand. Die Gastgeber waren zwar insgesamt einen Tick besser, das torlose Remis zur Pause ging aber in Ordnung.

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"Am Ende ist uns etwas die Kraft ausgegangen" Nils Petersen (SC Freiburg)

Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Freiburger, die als erste den Weg in Richtung Tor fanden. Janik Haberer hatte die Führung auf dem Fuß (50.). Nach dieser Szene drängte der Sport-Club vehement auf den ersten Treffer. Yoric Ravet fühlte sich bereits wie ein Torschütze, der Treffer des Franzosen wurde aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben (53.).

Im Anschluss kam der HSV für kurze Zeit wieder besser in die Partie. Die Gäste blieben in der Offensive zwar blass, konnten die Freiburger aber immerhin vom eigenen Tor fernhalten - bis zur 64. Minute. Dann war es wieder Petersen, der nach starker Vorarbeit von Günter nicht verwertete.

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"Wir sind zufrieden mit dem Punkt, kämpferisch waren wir da" Dennis Diekmeier (Hamburger SV)

In dieser Phase lag die SC-Führung in der Luft, die Hamburger kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Nicolas Höfler vergab die nächste Freiburger Chance (69.). Die Gäste waren nur noch darauf aus, das Ergebnis über die Zeit zu bringen.

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SPIELER DES SPIELS: CHRISTIAN GÜNTER

Christian Günter hatte seine Seite in der Defensive mit 67 % gewonnenen Duellen voll im Griff, zudem trieb er gerade nach der Pause seine Mannschaft an, kein Freiburger legte mehr Abschlussaktionen auf als Günther (4).

Bilder des Spiels

Der Gastgeber, hier mit Terrazzino, kam im ersten Durchgang oft gefährlich vor das Tor des HSV.
Der Gastgeber, hier mit Terrazzino, kam im ersten Durchgang oft gefährlich vor das Tor des HSV. © gettyimages / Alex Grimm
Mathenia pariert eine Direktabnahme von Petersen.
Mathenia pariert eine Direktabnahme von Petersen. © imago / Beautiful Sports
Artistisch: Hunt hechtet kurios zum Ball.
Artistisch: Hunt hechtet kurios zum Ball. © imago / Hübner
Erzielte das einzige Tor des Abends - jedoch aus Abseitsposition: Yoric Ravet.
Erzielte das einzige Tor des Abends - jedoch aus Abseitsposition: Yoric Ravet. © imago / Hübner