Zusammenfassung

  • Freiburg holte zehn seiner elf Punkte in dieser Saison zu Hause - nur ein Heimspiel ging verloren

  • Petersen traf in seinem dritten Spiel gegen Mainz 05

  • Freiburg kam wie verwandelt aus der Pause; in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeit lautete das Torschussverhältnis 8:0 zu Gunsten der Hausherren

Freiburg - Der Sport-Club Freiburg hat ein Lebenszeichen im Abstiegskampf der Bundesliga von sich gegeben. Die Breisgauer setzten sich am 13. Spieltag gegen den1. FSV Mainz 05 mit 2:1 (0:0) durch. Es war der erste Dreier für den Sport-Club nach fünf Partien ohne Sieg. Nils Petersen (51.) und Florian Kath (90.+1) trafen für Freiburg, Emil Berggreen (90.+2) für Mainz.

FANTASY HEROES: Christian Günter (16 Punkte) / Nils Petersen (14) / Janik Haberer (9)

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion sahen schon nach 75 Sekunden die erste gute Möglichkeit für die Mainzer. Nach einem Missverständnis zwischen den Freiburgern Pascal Stenzel und Julian Schuster kam Levin Öztunali frei zum Schuss, der Ball strich aber am Pfosten vorbei.

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Auch im Anschluss agierten die Freiburger, die ohne Manuel Gulde, Onur Bulut, Mike Frantz, Jonas Meffert und Florian Niederlechner auskommen mussten, sichtlich verunsichert. Die lange Negativserie hatte deutliche Spuren hinterlassen.

Janik Haberer (l.) gegen Gerrit Holtmann, der sein Debüt bei den Mainzern gab
Janik Haberer (l.) gegen Gerrit Holtmann, der sein Debüt bei den Mainzern gab © gettyimages

Insgesamt passierte bis Mitte der ersten Hälfte so gut wie nichts in den Strafräumen. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich im Mittelfeld ab - dort wurde um jeden Zentimeter Boden hart gekämpft. Erst in 26. Minute hatten die Gastgeber ihre erste Chance durch einen Freistoß von Schuster. Außer Kampf hatte das Spiel kaum etwas zu bieten. Der Mainzer Alexandru Maxim vergab die beste Gelegenheit vor der Pause (38.). Auf der Gegenseite sorgte Petersen für ein wenig Gefahr (43.). Alles in allem hatten beide Mannschaften im ersten Durchgang aber keinen Treffer verdient.

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"In der ersten Halbzeit war das ein gutes Spiel mit vielen Chancen. Wir sind dann nicht gut aus der Kabine gekommen. Durch mein Ding haben wir das Gegentor bekommen. Das hat uns ein bisschen den Stecker gezogen." Danny Latza

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel war mehr vor den Toren geboten. Der eingewechselte Ryan Kent hatte die Freiburger Führung auf dem Fuß (47.). Nur zwei Minuten später vergab SC-Angreifer Marco Terrazzino die bis dahin größte Möglichkeit des Spiels. Kurz darauf leistete sich der zuvor starke Mainzer Danny Latza einen folgenschweren Aussetzer. Sein Rückpass wurde von Petersen abgefangen, der sich nicht zweimal bitten ließ.

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Von Mainz war kaum etwas zu sehen. Der FSV reagierte nur noch und war mit dem knappen Rückstand gut bedient. Dennoch hätte der Mainzer Jean-Phillipe Gbamin in der 73. Minute fast das "Tor des Jahres" erzielt. Sein Schuss tief aus der eigenen Hälfte landete an der Latte, Kenan Kodro konnte per Kopf den Abpraller nicht verwerten. In der turbulenten Nachspielzeit trafen Kath und Berggreen.

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Spieler des Spiels: Nils Petersen

Nils Petersen traf in seinem dritten Spiel in Folge gegen Mainz und belohnte sich damit für seinen enormen Einsatz: Der Angreifer war der lauffreudigste Freiburger (12,0 km) und zog die meisten Sprints aller Akteure an (36).

Bilder des Spiels

Nils Petersen bejubelt sein Tor zum 1:0
Nils Petersen bejubelt sein Tor zum 1:0 © imago
Freiburg und Mainz schenkten sich nichts
Freiburg und Mainz schenkten sich nichts