Zusammenfassung

  • Trotz der Verletzung von Robert Lewandowski stand Neuzugang Sandro Wagner gegen Leverkusen nicht in der Startelf

  • Der Stürmer spielte bereits zwischen 1995 und 2008 für die Bayern

  • Wagner: "Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein"

Leverkusen – Obwohl Robert Lewandowski beim 3:1-Sieg des FC Bayern München bei Bayer 04 Leverkusen fehlte, stand Winterneuzugang Sandro Wagner überraschend nicht in der Startelf. In der 78. Minute feierte der Nationalstürmer dann aber doch noch sein Comeback im Bayern-Dress nach knapp zehn Jahren und stellte sich nach der Partie im Interview.

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Frage: Sandro Wagner, wie lautet ihr Fazit nach dem 3:1-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen?

Sandro Wagner: Wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und wollten gleich mit einem Sieg in die Rückrunde starten, das ist uns sehr gut gelungen. Von daher fällt das Fazit sehr positiv aus.

Frage: Für Sie ist - etwas überraschend - nur ein Kurzeinsatz herausgesprungen, viele hatten Sie in der Startelf erwartet.

Wagner: Es ist alles gut. Ich habe versucht, nach meiner Einwechslung der Mannschaft zu helfen, meine Aktionen zu haben, den Ball zu sichern und gut nach hinten zu arbeiten. Das ist mir gelungen. Ich hätte gerne noch ein Tor gemacht, hatte aber keine Chance. Von daher kann ich mir nichts vorwerfen.

"Ich bin keiner, der in Schubladen denkt"

Frage: Wie sind sie angekommen in der Mannschaft?

Wagner: Die Kollegen, von denen ich die Meisten schon kannte, haben mich sehr gut aufgenommen. Zum Einstand durfte ich auch noch singen. Das hat das Eis gebrochen bei denen, die ich noch nicht kannte. Ich bin einfach froh, wieder zu Hause zu sein bei meinem Verein und hoffe, dass es so weitergeht.

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Frage: Wie würden Sie ihre Rolle bei Bayern definieren?

Wagner: Ich bin Keiner, der in Schubladen denkt. Wenn ich spiele, will ich immer Gas geben und so auf meine Einsatzminuten kommen. Ich will im Sommer zur WM nach Russland und deshalb ist es ganz wichtig, hier bei Bayern meine Leistung zu bringen. Ich möchte einfach eine gute Rückrunde spielen, wie jeder andere auch.

"Ich glaube nicht, dass es ein Nachteil ist, dass ich jetzt für den besten Verein Deutschlands spiele"

Frage: Wie sehen Sie denn ihre WM-Chancen? Hätten Sie sich gegen Leverkusen nicht gerne etwas länger präsentiert, wo doch die Co-Trainer der Nationalmannschaft im Stadion waren?

Wagner: Die kennen mich zum Glück ja schon etwas länger und Videomaterial gibt es auch noch ein bisschen über mich. Es sind natürlich noch ein paar Monate hin und da kann noch viel passieren, aber ich habe in den letzten Jahren ganz gut auf mich aufmerksam gemacht, habe mich in der Nationalmannschaft immer gut präsentiert und bin von daher sehr entspannt. Außerdem bin ich jetzt beim besten Verein Deutschlands, bei einem der besten Vereine der Welt. Ich glaube ehrlichgesagt nicht, dass das ein großer Nachteil für mich ist, was die Nationalmannschaft angeht.