Frankfurt/Main - Der Deutsche Fußball-Bund und Matthias Sammer werden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen.

In einem Gespräch mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach machte der Sportdirektor am Rande der turnusmäßigen Präsidiumssitzung des DFB deutlich, dass er seinen bis 2013 laufenden Vertrag erfüllen möchte.

Noch viele Aufgaben beim DFB

"Nach reiflicher Überlegung und vor dem Hintergrund, dass eine schnelle Stellungnahme gefordert war, bin ich zu dieser Entscheidung gekommen. Das Interesse des HSV ehrt mich sehr, aber es warten beim DFB noch viele Aufgaben, auf die ich mich freue", sagte Sammer.

Theo Zwanziger nahm die Nachricht mit Freude auf. "Matthias Sammer hat in den vergangenen Jahren viele positive Dinge für die Entwicklung des deutschen Fußballs auf den Weg gebracht. Wir freuen uns, dass er die erfolgreiche und engagierte Arbeit im Nachwuchsbereich auch in Zukunft fortsetzen wird", sagte der DFB-Präsident.

Generalsekretär Wolfgang Niersbach ergänzte: "Für den DFB ist es wichtig, dass wir auf einer solchen Position Klarheit und Planungssicherheit haben. Umso mehr freuen wir uns über dieses deutliche Bekenntnis von Matthias Sammer zum DFB."

"Nicht nachvollziehbar"

Der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Otto Rieckhoff äußert sich zu der Absage wie folgt: "Wir sind enttäuscht und überrascht von Matthias Sammers Absage. Wir hatten über Wochen sehr gute und konstruktive Gespräche und waren uns in den inhaltlichen Fragen einig. Es lag ein ausverhandelter Vertrag vor. Sein Rückzug ist für uns nicht nachvollziehbar."