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Fünf Gründe, warum du dich auf die neue Saison freuen kannst

Köln - Am Freitag fällt der Startschuss für die 57. Bundesliga-Spielzeit - und der Auftakt der Saison 2019/20 am Wochenende hat es bereits in sich mit neun packenden Partien. Aber auch im weiteren Saisonverlauf warten auf alle Fans jede Menge Highlights - bundesliga.de nennt fünf Gründe, warum du dich auf die kommende Spielzeit freuen darfst.

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1) Tore, Tore, Tore

In den vergangen zwei Saisons war die Bundesliga die torreichste Top-Liga Europas. Mit einem Schnitt von 3,2 Treffern pro Begegnung lag die höchste deutsche Spielklasse nach Abschluss der Saison 2018/19 vor der Premier League (2,8), der Serie A (2,7), La Liga und der Ligue 1 (jeweils 2,6). Die zurückliegende Saison war zudem die torreichste in diesem Jahrtausend, denn insgesamt fielen 973 Tore. Diese Werte könnten auch in der Saison 2019/20 erreicht werden. Ein Großteil der Clubs setzt auf schnellen Offensiv-Fußball, der viele Tore versprechen wird.

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2) Spannender Titelkampf

Der Kampf um die Meisterschale wird auch in dieser Saison spannend. Borussia Dortmund verstärkte sich mit Transfers wie Nico Schulz, Julian Brandt, Mats Hummels oder Thorgan Hazard und formulierte das Meisterschaftsziel sehr offensiv. Eine klare Ansage an den FC Bayern München, der um den achten Titel in Folge kämpft. Neben den beiden jährlichen Favoriten stehen aber auch andere Teams auf dem Zettel: RB Leipzig, Bayer Leverkusen oder Borussia Mönchengladbach haben allesamt das Zeug dazu, den beiden Titelanwärtern die Suppe zu versalzen.

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3) Neue Stars für die Liga

Viele große Spielerwechsel liefen in diesem Sommer vor allem Ligaintern ab. Dennoch fanden einige Spieler aus Europas Top-Ligen den Weg in die Bundesliga. Bereits im März verkündete der FC Bayern den Transfer von Weltmeister Lucas Hernandez. Der 23-jährige Franzose verstärkt die Abwehr des Rekordmeisters, arbeitet aber zur Zeit noch an seiner Top-Form nach einer langen Knieverletzung. Sein Debüt gab Hernandez im DFB-Pokal-Spiel gegen Energie Cottbus, wo er zu einem Kurzeinsatz kam. Für volle 90 Minuten zum Auftakt wird es aber wohl noch nicht reichen. Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) Christopher Nkunku (RB Leipzig) und Moussa Diaby (Bayer 04 Leverkusen) sind drei weitere Franzosen auf der Liste der neuen Gesichter der Bundesliga. Thuram soll als stämmiger Stürmer für Tore bei den Fohlen sorgen und konnte dies bereits im DFB-Pokal unter Beweis stellen. Sein Treffer gegen den SV Sandhausen bescherte der Borussia den Einzug in die nächste Runde. Mit Christopher Nkunku bekommt RB Leipzig einen hochtalentierten, flexiblen Spieler von Paris St. Germain, der im Mittelfeld praktisch überall eingesetzt werden kann. Und Moussa Diaby, ebenfalls von PSG, wusste bereits in der letzten Saison beim französischen Meister mit 25 Liga-Einsätzen unter Thomas Tuchel auf Linksaußen zu überzeugen.

4) Frischer Wind auf den Trainerbänken

Die Bundesliga wird in diesem Sommer nicht nur durch zahlreiche Transfers bereichert, sondern auch durch neue Trainer an der Seitenlinie. Mit sechs Bundesliga-Neulingen hat gleich jeder dritte Club einen Übungsleiter, der bisher noch nicht in der Bundesliga gearbeitet hat. So darf man also gespannt sein, welchen Stempel Marco Rose (Borussia Mönchengladbach), Ante Covic (Hertha BSC), Achim Beierlorzer (1. FC Köln). Alfred Schreuder (TSG 1899 Hoffenheim), Oliver Glasner (VfL Wolfsburg) und David Wagner (FC Schake 04) ihren Teams aufdrücken können.

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5) Aufsteiger wollen überzeugen

Der 1. FC Köln ist nach einjähriger Abstinenz zurück in der Bundesliga. Und da wollen die Domstädter auch bleiben. Der Kader wurde gezielt an einigen Schwachstellen ausgebessert und mit dem Sturm-Trio Cordoba, Modeste und Terodde ist der FC ein ernstzunehmender Gegner. Ebenso personell verstärkt hat sich der 1. FC Union Berlin. Die Köpenicker stehen vor ihrer ersten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte und setzen daher mit Christian Gentner, Neven Subotic und Anthony Ujah auf Spieler, die eine Menge Erfahrung mit sich bringen. Beim dritten Aufsteiger SC Paderborn war der Umbruch nach dem Aufstieg eher klein. Den Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga verdanken die Ostwestfalen vor allem der starken Offensive. Auch wenn Leistungsträger wie Philipp Klement und Bernard Tekpetey den Verein verließen, bleibt das Motto von Trainer Steffen Baumgart, weiterhin mutig nach vorne zu spielen. Es bleibt spannend, wie sich die Aufsteiger in der neuen Saison schlagen werden.

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