Kaiserslautern- Für die Profis des 1. FC Kaiserslautern hat 42 Tage nach dem bitteren Bundesliga-Abschied die Mission Wiederaufstieg begonnen. Vor 1500 Fans und am zehnten Todestag von FCK-Ikone Fritz Walter begrüßte der neue Trainer Franco Foda auch die Neuzugänge Albert Bunjaku (1. FC Nürnberg), Enis Alushi (SC Paderborn) und David Hohs (Alemannia Aachen), während der vom VfL Bochum verpflichtete Mimoun Azaouagh wegen einer fiebrigen Erkältung fehlte.

Die Mannschaft präsentierte bei der offiziellen Saison-Eröffnung auf dem Betzenberg unter anderem das neue Trikot.

"Mit aller Macht" zurück ins Oberhaus



"Ich habe meinen Urlaub genossen, aber die Zeit der Entspannung ist jetzt vorbei. Der FCK ist ein Traditionsverein, der in die erste Liga gehört. Wir werden mit aller Macht versuchen, dort wieder hinzukommen", sagte Foda, der die Nachfolge des entlassenen Krassimir Balakov angetreten hatte.

Der frühere Bundesligaprofi Foda betonte, dass die Personalplanungen bei den Pfälzern noch längst nicht abgeschlossen sind. "Sowohl in der Defensive wie in der Offensive werden wir versuchen, uns noch zu verstärken. Ich mache mir aber erst einmal ein Bild von den Spielern, die im Training sind", meinte der 46-Jährige.

Fortounis bleibt noch bei der EM



Verzichten muss Foda zu Beginn der Saison-Vorbereitung auf Mittelfeldspieler Konstantinos Fortounis. Der 19-Jährige gehört zur griechischen Nationalmannschaft, die sich am Samstag durch ein 1:0 über Russland überraschend den Einzug in das EM-Viertelfinale gesichert hatte.

In die Herzen der Fans dürfte sich ob seiner Antrittsrede Stürmer Bunjaku gespielt haben. "Der Betzenberg muss wieder eine Festung werden. Die Gegner sollen sehr bald merken, dass hier nichts zu holen ist", sagte der Ex-Nürnberger.