München - Er war wieder mal der entscheidende Mann auf dem Platz. Dortmunds Nuri Sahin traf selbst, bereitete ein Tor vor, hatte die meisten Ballkontakte aller Dortmunder. Erneut diktierte er das Spiel des Tabellenführers, gab das Tempo vor, verlagerte es und entschied, wann der Ball wohin sollte. Für seine herausragende Leistung wählten die User von bundesliga.de den Türken zum wiederholten Male zum "Spieler des Spieltags" - und das mit einer überwältigenden Mehrheit von 51,2 Prozent.

Dass mittlerweile auch internationale Topclubs ein Auge auf den Mann geworfen haben, den die Spieler der Bundesliga zum besten Akteur der Hinrunde gewählt hatten, ist kaum mehr verwunderlich. Von seinem Nationaltrainer erhält er allerdings den Rat, seinem Verein möglichst lange treu zu bleiben: "Sahin ist ein großes Talent. Da gibt es keine Zweifel. Aber ich rate ihm, noch ein paar Jahre in Dortmund zu spielen. Dieser Club tut ihm gut", sagte der Niederländer.

Robben macht die Bayern froh

Arjen Robben ist bei Rekordmeister Bayern München derjenige, der den Unterschied macht. Gegen Werder Bremen erzielte der Niederländer bei seinem zweiten Startelfeinsatz sein zweites Saisontor.

Wie sehr der FCB seinen Star in der Hinrunde vermisst hat, wird immer deutlicher. Seit Robben wieder von Beginn an spielt, hat Bayern jedes Spiel gewonnen. Seine starke Leistung beim SV Werder belohnten die User von bundesliga.de mit 19,9 Prozent der Stimmen und Rang 2.

Platz 4-6: Viele neue Gesichter

Ein neues Gesicht im Kreise der Spieler des Spieltags ist Gerald Asamoah. Der bullige Mittelstürmer bereitete beide Treffer von Charles Takyi vor und hatte so maßgeblichen Anteil am Sieg der "Kiezkicker" gegen den 1. FC Köln. 8,7 Prozent der Stimmen reichen für Platz 3 in der Abstimmung.

Ein gewohnter Anblick ist dagegen der von Arturo Vidal in der Liste der besten Spieler des Wochenendes. Der kampfstarke Chilene war beim 2:0-Sieg von Bayer Leverkusen wie immer unglaublich präsent und traf zum wichtigen 1:0 für sein Team - 7,7 Prozent der Stimmen fallen auf Vidal.

Auch Igor de Camargo von Borussia Mönchengladbach erzielte das 1:0 für seine Farben, allerdings handelte es sich im Spiel bei Eintracht Frankfurt um das "Goldene Tor". Seine Leistung würdigten die User von bundesliga.de mit 7,4 Prozent der Stimmen. Timothy Simons vom 1. FC Nürnberg, der noch auf 5,1 Prozent der Stimmen kommt, glänzte gegen Hamburg mit einem Elfmetertor und einer Torvorlage.

Christoph Gschoßmann