Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat am Montag (16. April) bei der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH in Frankfurt fristgerecht den Konzernabschluss für den Zeitraum 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 nach Handelsrecht eingereicht. Dabei erzielten die "Königsblauen" im Kalenderjahr 2011 einen Umsatz von 224,2 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (187,9 Mio. Euro) bedeutet dies eine Steigerung um 36,3 Mio. Euro bzw. 19,3 Prozent. Wichtige Faktoren für das Rekordergebnis waren der Titelgewinn im DFB-Pokal sowie die Teilnahme am Halbfinale der UEFA Champions League.

Im Konzernabschluss verzeichnete der Club einen Jahresüberschuss von 4,87 Mio. Euro (Vorjahr: 5,2 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten inklusive der passiven Rechnungsabgrenzungsposten zum 31. Dezember 2011 betrugen 249,5 Mio. Euro (Vorjahr 285 Mio. Euro). Somit wurden die Gesamtverbindlichkeiten des Vereins um 35,5 Mio. Euro reduziert.

"Konsolidierung nicht abgeschlossen"



Die Finanzverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2011 betrugen 184,8 Mio. Euro (Vorjahr 216,5 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern betrug 17,1 Mio. Euro (Vorjahr 2,6 Mio. Euro). Außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 6,9 Mio. Euro entstanden durch die Sanierung des Daches der VELTINS-Arena.

"Wir sind zwar auf einem guten Weg, aber die Konsolidierung des Konzerns ist längst noch nicht abgeschlossen", erläuterte Finanzvorstand Peter Peters. Der Vereinsvorstand von S04 hält an seinem Ziel fest, die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns in den kommenden zehn Jahren weitgehend zurückzuführen. Schalke hat mit der Einreichung des Konzernabschlusses bei der DFL die Bedingungen des UEFA-Lizenzierungsverfahrens erfüllt.