Der FC Schalke 04 patzt beim Heimspiel gegen den Hamburger SV. bundesliga.de präsentiert die Reaktionen der Trainer.

FC Schalke 04 - Hamburger SV 1:2 (0:0)

Trainer Fred Rutten (Schalke 04): "Beide Mannschaften hatten die Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Dann kommt Guerrero aus dem Nichts. Er hat ein großartiges Spiel abgeliefert. Man konnte bei uns von Beginn an sehen, dass das Selbstvertrauen fehlte. Auf Schalke passiert immer etwas und das hat natürlich auch einen Einfluss auf die Mannschaft."

Trainer Martin Jol (Hamburger SV): "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Die Schalker hatten neun Tage zur Vorbereitung, für uns war es das 11. Spiel in 33 Tagen. Das hätte ich nicht erwartet. Das ist einmalig."


VfB Stuttgart - Hertha BSC 2:0 (0:0)

Teamchef Markus Babbel (VfB Stuttgart): "Es war ein sehr, sehr gutes Spiel. Die Mannschaft hat eine tolle Reaktion auf die Niederlage bei Werder Bremen gezeigt. Sie ist engagiert aufgetreten, aus einer sehr guten Ordnung heraus, und war präsent auf dem Platz. Ich bin hochzufrieden."

Trainer Lucien Favre (Hertha BSC Berlin): "Die Stuttgarter waren klar besser. Wir haben zwei verschiedene Mannschaften gesehen, eine hat sehr gut gespielt, die andere schlecht. Wenn der Einsatz nicht funktioniert, dann kriegst du solche Tore. Wir können einmal schlecht spielen, als Trainer musst du das akzeptieren."


Arminia Bielefeld - VfL Wolfsburg 0:3 (0:1)

Trainer Michael Frontzeck (Arminia Bielefeld): "Es gab heute nur einen wesentlichen Unterschied: Wolfsburg hat aus vier Chancen drei Tore gemacht, wir aus vier oder fünf Hundertprozentigen keine. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns mit Hinblick auf das wichtige Spiel gegen Schalke zu sammeln, aber wenn wir so auftreten wie heute, ist mir nicht bange."

Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Vom Spielverlauf her waren wir sicher nicht besser als die Arminia. Wir hatten mehr Torchancen zugelassen als wir selbst hatten. Aber wenn man oben steht macht man eben seine Chancen rein, und wenn man unten steht hat man eben das Pech, dass wir einen überragenden Torhüter mitgebracht haben."


FC Bayern München - Karlsruher SC 1:0 (1:0)

Trainer Jürgen Klinsmann (Bayern München): "Für uns ist das allerwichtigste, dass wir die drei Punkte eingefahren haben. Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit den Deckel zuzumachen. In der zweiten Halbzeit waren wir zu hektisch und es wurde unruhig. Wir sind zufrieden, dass wir bis auf einen Punkt an Hertha BSC dran sind."

Trainer Edmund Becker (Karlsruher SC): "Wir haben in der Anfangsphase zu großen Respekt gehabt, waren zu weit von den Männern weg und nicht aggressiv genug im Zweikampfverhalten. In der zweiten Halbzeit haben wir einiges besser gemacht, sind nicht so tief gestanden und haben aggressiver und auch besser Fußball gespielt. Dass wir keine Tore machen, ist nach wie vor das große Thema für uns."


Energie Cottbus - 1. FC Köln 0:2 (0:0)

Trainer Bojan Prasnikar (Energie Cottbus): "Wir haben viel in das Spiel investiert und auch eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit stand der Gegner hinten sehr eng und hat aus einem Konter das 0:1 gemacht. Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen, das war offensiv zu wenig. Der Gegner hat unsere Fehler eiskalt genutzt."

Trainer Christoph Daum (1. FC Köln): "Wir sind natürlich hoch zufrieden und glücklich, hier gepunktet zu haben. Dass es am Ende sogar drei Zähler geworden sind, hat damit zu tun, dass wir geduldig gespielt und nie aufgemacht haben. In der Druckphase der Cottbuser hatten wir auch das Quäntchen Glück, da waren wir manchmal zu nachlässig. Da werde ich jetzt den Hebel ansetzen. Am Ende aber ist Fußball immer ein Ergebnissport, deswegen sind wir heute sehr glücklich. Wir haben unsere Chancen eiskalt genutzt."


Borussia Dortmund - Werder Bremen 1:0 (0:0)

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Wir haben nicht unverdient gewonnen. Die erste Halbzeit war mir zu ausgeglichen und wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir zulegen müssen. Ich freue mich, dass sich die Mannschaft für den Aufwand der vergangenen Wochen endlich belohnt hat."

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Wir haben uns schon etwas erhofft und es wäre auch etwas möglich gewesen. Nach dem 0:1 mussten wir natürlich Risiko gehen. Wir haben zu unkontrolliert agiert und hätten auch teilweise viel ruhiger spielen müssen."


1899 Hoffenheim - Hannover 96 2:2 (1:1)

Trainer Ralf Rangnick (1899 Hoffenheim): "Wenn man das Chancenverhältnis sieht, dann hätten wir gewinnen müssen. Am meisten ärgert es mich, dass wir zwei Tore aus Standardsituationen kassiert haben. Die Mannschaft hat sich da nicht gut verhalten."

Trainer Dieter Hecking (Hannover 96): "Wenn man fünf Minuten vor Schluss mit 2:1 führt, dann will man natürlich die drei Punkte mitnehmen. Am Ende muss ich der Mannschaft aber ein Kompliment machen, wie sie die Rückschläge weggesteckt hat. Wir haben in den letzten vier Spielen fünf Punkte geholt, damit bin ich sehr zufrieden."


Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt 1:1 (1:1)

Trainer Bruno Labbadia (Bayer Leverkusen): "Wir haben uns sehr viel vorgenommen in der ersten Halbzeit. Es war aber auch ersichtlich, dass uns das Selbstvertrauen gefehlt hat. Das 0:1 war natürlich auch nicht förderlich, neues Selbstvertrauen aufzubauen. Mit ein bisschen Glück hätten wir allerdings nach dem Ausgleich auch noch das 2:1 erzielen können. In der zweiten Halbzeit haben wir nur in den ersten 20 bis 25 Minuten den nötigen Druck erzeugt."

Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): "Das war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben die Lehren aus dem Hinspiel gezogen, als Bayer Leverkusen haushoch überlegen war. Außerdem waren wir taktisch cleverer. Mit der Rückkehr von Chris und Alexander Meier ist mehr Spielkultur in meine Mannschaft gekommen."


Borussia Mönchengladbach - VfL Bochum 0:1 (0:1)

Trainer Hans Meyer (Borussia Mönchengladbach): "Wir hatten ein Heimspiel, von dem ich wusste, dass es schwierig wird. Ich war nur mit den 15 Minuten vor der Halbzeit nicht einverstanden. Natürlich ist die Niederlage bitter, aber ich werfe der Mannschaft überhaupt nichts vor."

Trainer Marcel Koller (VfL Bochum): "Wir hatten nach vorne nicht so viele Möglichkeiten, haben in der ersten Halbzeit aber nicht viel zugelassen. Es war der erste Auswärtssieg, vielleicht etwas glücklich, aber extrem wichtig für uns."