Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat am Samstag im Trainingslager in Österreich seinen fünften externen Neuzugang präsentiert.

Marco Russ, 25-jähriger Innenverteidiger, wechselt mit sofortiger Wirkung von Eintracht Frankfurt zu den "Grün-Weißen" und erhält einen Drei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Bei den "Wölfen" wird Russ, der noch am Vorabend mit dem Bundesliga-Absteiger mit einem 3:2-Auswärtssieg in Fürth in die Saison gestartet war, mit der Trikotnummer 23 spielen.

Magath von Russ' Qualitäten überzeugt

"Unser Interesse an Marco war ja schon länger bekannt. Er ist ein Spieler, der sich über einen langen Zeitraum in seinem Stammverein bewiesen hat und der mit seinen Stärken und seiner Persönlichkeit sehr gut in unsere Mannschaft passt", sagte VfL-Geschäftsführer und Cheftrainer Felix Magath. "Ich bin überzeugt, dass er uns helfen und verstärken wird und dass wir mit ihm unsere Ziele, nämlich in der Liga oben mitzuspielen und ins internationale Geschäft zu kommen, besser erreichen können."

Auch Marco Russ zeigte sich über das erfolgreiche Ende der Verhandlungen erfreut. "Ich hatte mich mit einem Wechsel schon länger befasst und wusste, dass ich gern eine neue Herausforderung möchte. Als der VfL dann auf mich zukam, war mir gleich klar, dass ich nirgendwo sonst hingehen würde", so Russ. "Ich bin froh, hier zu sein und freue mich darauf, mich in einem neuen Umfeld und einem neuen Konkurrenzkampf, der mich sicherlich stärker machen wird, zu beweisen."

Bundesliga-Debüt mit 20

Marco Russ begann das Fußballspielen bei seinem Heimatverein VfB 06 Großauheim und wechselte bereits in der D-Jugend zu Eintracht Frankfurt. Bei den Hessen schaffte er es von den Junioren bis in die Bundesliga, wo er im März 2006 im Alter von 20 Jahren debütierte.

Insgesamt spielte Russ 15 Jahre für die Eintracht und kam auf 159 Bundesligaspiele (13 Tore) sowie vier Einsätze in Liga zwei. Beim VfL Wolfsburg ist er die fünfte externe Neuverpflichtung nach Srdjan Lakic, Patrick Ochs, Mateusz Klich und Hasan Salihamidzic sowie Michael Schulze, Kevin Scheidhauer, Sebastian Polter, Bjaerne Thoelke und Robin Knoche, die allesamt aus der eigenen Jugend bzw. der VfL-U23 in den Bundesligakader aufgerückt sind.