München - Es sind diese besonderen Spiele, die man als Fußballer wohl nie wieder vergisst. Als wäre ein Derby gegen Wolfsburg nicht schon genug an Besonderem, brachte Hannovers Szabolcs Huszti das Kunstwerk zustande, gleich alle vier 96-Treffer vorzubereiten.

Hannovers Szabolcs Huszti benötigte nach seiner Rückkehr aus St. Petersburg keine lange Eingewöhnungsphase an seiner alten Wirkungsstätte und agiert auf der linken Mittelfeldseite, als ob er nie weg gewesen wäre.

Mit vier direkten Torvorlagen (zuletzt gelang dies in der Bundesliga Mesut Özil im Jahr 2009 für Werder Bremen) beim 4:0-Derbysieg in Wolfsburg spielte sich der 29-jährige Ungar sofort wieder in die Herzen der 96-Fans.

Diese honorierten die überragende Leistung ihrer Nummer "10" und wählten den Flügelflitzer mit 40,19 Prozent der Stimmen zum "Spieler des Spieltags".

Urgestein Meier und Bayerns Müller folgen



Knapp hinter Huszti folgt ein Urgestein. Im neunten Jahr schnürt der 1,96-Meter-Hüne Alexander Meier nun schon seine Schuhe für die Frankfurter Eintracht. Nur Torwart Oka Nikolov ist länger im Verein als Meier. Doch so gut wie in die aktuelle Saison startete der 29-Jährige wohl noch nie.

Beim 4:0-Auswärtserfolg in Hoffenheim erzielte der offensive Mittelfeldspieler den ersten und dritten Treffer für die Hessen. Diese tolle Einzelleistung brachte ihm nach einem denkbar knappen Rennen mit Huszti den 2. Platz bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags" mit 40,07 Prozent der Stimmen.

Auf dem 3. Platz landete mit Thomas Müller vom FC Bayern der dritte Mittelfeldspieler. Beim 6:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart erzielte der Nationalspieler zwei Treffer, an zwei weiteren Treffern war er als Vorlagengeber ebenfalls beteiligt. Dies honorierten die User mit 11,94 der Stimmen.

Papadopoulos vor Grün und Castro



Über einen Sieg gegen Augsburg (3:1) und Platz 4 bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags" (4,50 Prozent) darf sich Schalkes Abwehr-Koloss Kyriakos Papadopoulos freuen. Der Grieche verteidigte gewohnt kompromisslos und zweikampfstark, zudem verhalf er seiner Mannschaft durch einen wuchtigen Kopfball zur Führung.

Fürth-Torhüter Max Grün landete auf Platz 5 (2,29 Prozent). Er sicherte in Mainz mit mehreren Paraden den ersten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte (1:0) für die "Kleeblätter".

Gonzalo Castro schaffte es auf den 6. Platz im Ranking (1,01 Prozent). Beim souveränen 2:0-Sieg seiner Leverkusener gegen den SC Freiburg war der kleine Mittelfeldmann mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich am ersten Saison-Erfolg beteiligt.