Köln - Die Anforderungen an einen Mittelfeldspieler im modernen Fußball sind hoch. Vorbei die Zeiten, als ein defensiver Mittelfeldspieler nur abräumen und kaum Fußball spielen musste. Oder ein Spielmacher seinen Mitspielern bei der Defensivarbeit einfach nur viel Glück wünschte. Im heutigen Fußball sind alle Komponenten wichtig.

So auch im Offiziellen Bundesliga Manager OBM. Für die Rangliste der Mittelfeldspieler wurde die Leistung der Akteure anhand von Toren, Assists und Zweikampfquote beurteilt. Die besten Werte in diesem Dreiklang konnte Marco Reus vorweisen. Der Dortmunder Offensivspieler verpasste zwar gegen Bayern München den Triumph im Champions League Finale, kann sich aber über den Sieg im OBM-Mittelfeldranking freuen.

Torgefährlichkeit gab den Ausschlag



Entscheidend für seinen Platz an der Sonne war vor allem seine Torgefährlichkeit. Mit 0,21 Treffern pro Partie war er mit Abstand der erfolgreichste Mittelfeldspieler der abgelaufenen OBM-Saison. Darüber hinaus bereitete er 0,16 Tore pro Spiel vor und konnte 49,3 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entscheiden. Damit konnte er sogar ein prominentes Bayern-Duo auf die Plätze verweisen.

Franck Ribery schlief nach dem Finale in Wembley zwar mit Pokal und Frau, im OBM reichte es aber "nur" zum zweiten Platz. Dem Franzosen mangelte es gegenüber Marco Reus an Durchschlagskraft. 0,13 Tore pro OBM-Partie waren für den Spitzenplatz etwas zu wenig. Dafür war der vielleicht beste Linksaußen der Welt der König der Vorlagen. Pro Spiel legte er im Schnitt 0,18 Mal für seine Kollegen auf. Der beste Wert der Rangliste. 49,9 Prozent gewonnene Zweikämpfe rundeten Riberys starke Leistung ab.

Knapp hinter dem explosiven Franzosen folgt mit Thomas Müller ein weiterer Triple-Sieger. Müller bewies nach Marco Reus den besten Torriecher der Mittelfeldspieler und netzte 0,18 Mal pro Partie ein. Auch seine 0,15 Assists pro Partie können sich sehen lassen. Einzige kleine Schwäche des Ur-Bayern war seine Zweikampfquote. Mit 49,2 Prozent gewonnenen Duellen war er in dieser Kategorie der Schwächste der Top drei.

Große Überraschung auf Platz vier



Die erste dicke Überraschung im OBM-Ranking folgt auf Platz vier, wo sich Bremens Aaron Hunt gegen einige große Namen durchsetzte. Der technisch starke Linksfuß spielte mit Werder zwar nur gegen den Abstieg, enttäuschte seine Manager im OBM aber nicht. 0,13 Tore und 0,15 Assists pro Begegnung sind ein mehr als ordentlicher Wert für den Bremer Elfmeterschützen. Lediglich die Zweikampfführung gehörte nicht zu seinen Stärken. 49,2 Prozent gewonnene Duelle sind ein eher durchschnittlicher Wert.

Die Top fünf beschließt mit Toni Kroos der dritte Bayern-Akteuer. Kroos war der beste Zweikämpfer unter den Top-Spielern. In 51,3 Prozent seiner Duelle blieb er Sieger. Darüber hinaus erzielte das schussgewaltige Riesentalent 0,13 Treffer pro Partie und bereitete 0,12 vor. Sebastian Rode brachte es in der Rangliste zwar nur auf den 27. Platz, ist in einer anderen Kategorie aber ganz vorne. Das Frankfurter Juwel steigerte seinen Marktwert im OBM innerhalb einer Saison um 797.140 Euro. Das schaffte nicht einmal Rolls Reus.

OBM-Redaktion

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