Stuttgart - Robin Dutt soll den VfB Stuttgart aus der Krise führen. Der 49-Jährige tritt beim Tabellen-15. die Nachfolge des im September entlassenen Fredi Bobic an und erhält einen Vertrag bis Dezember 2018. Nach der Trennung von Bobic hatte Jochen Schneider interimsweise dessen Aufgaben übernommen.

"Das Team beim VfB nimmt weiter Formen an und die wichtige Personalie des Sportvorstand ist nun auch entschieden", sagte Präsident Bernd Wahler auf der Pressekonferenz. "Robin Dutt hat uns in den Gesprächen durch seinen konzeptionellen Ansatz inhaltlich überzeugt. Ich bin sicher, dass Robin Dutt die richtige Lösung für die Position des Sportvorstandes beim VfB Stuttgart ist."

"Alles an den Klassenverbleib setzen"

Dutt selbst freut sich auf die anstehende Aufgabe: "Der Verein steht in dem sich ständig wandelnden Umfeld der Bundesliga vor großen Herausforderungen. Kurzfristig werden wir alles daran setzen, den Kampf um den Klassenverbleib erfolgreich zu bestreiten. Mittel- und langfristig wollen wir die verschiedenen Abteilungen und Zuständigkeiten im sportlichen Bereich bestmöglich miteinander verzahnen und somit die Voraussetzungen für eine nachhaltig positive Entwicklung schaffen", erklärte der ehemalige Coach von Werder Bremen.

Dutt war im Oktober als Trainer bei Werder von seinen Aufgaben entbunden worden, der Vertrag wurde an Silvester einvernehmlich aufgelöst. Es ist Dutts erste Station als Vereinsfunktionär, von August 2012 bis April 2013 war der gebürtige Kölner als Sportdirektor jedoch schon beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) aktiv gewesen.