Robert Lewandowski erzielt gegen Frankfurt seine Saisontore Nummer 20 und 21. - © imago / Team 2
Robert Lewandowski erzielt gegen Frankfurt seine Saisontore Nummer 20 und 21. - © imago / Team 2
Bundesliga

Lewandowski: "Ich denke nicht an die Torjägerkanone"

München - Für einen kurzen Augenblick herrschte Gleichstand an der Spitze. Mit seinem 21. Saisontor zum 3:0-Endstand gegen Eintracht Frankfurt schloss Titelverteidiger Robert Lewandowski im Kampf um die Torjägerkanone zum Führenden Pierre-Emerick Aubameyang auf. Doch der Stürmer von Borussia Dortmund traf - wie sein Kontrahent vom FC Bayern München - im Spiel bei Hertha BSC in der 55. Minute und zog wieder auf ein Tor davon.

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Doch das Duell der Toptorjäger ist noch lange nicht entschieden. Lewandowski, der sich bereits in der Vorsaison und in der Spielzeit 2013/14 den Titel schnappte, könnte am Saisonende seinen ganz persönlichen Hattrick feiern. Seine aktuelle Topform spricht für sich: Allein 14 seiner insgesamt 21 Saisontore erzielte der 28-Jährige in den vergangenen zwölf Bundesligaspielen. Bereits zum fünften Mal knackte der polnische Nationalspieler in einer Bundesligasaison die 20-Tore-Marke. Dennoch ist das Torschützenkönig-Duell für Lewandowski eher zweitrangig, wie er im Interview erklärt.

Frage: Robert Lewandowski, Sie haben zwei Mal getroffen, aber weil auch Pierre-Emerick Aubameyang nachgelegt hat, sind Sie wieder nur auf Platz zwei der Torjägerliste. Ärgert Sie das?

"Auch wenn es am Ende 3:0 stand, war es nicht einfach für uns"

Robert Lewandowski: Ich freue mich immer, wenn ich Tore schieße und wir gewinnen. Das ist für mich das Wichtigste. Wir stehen auf dem ersten Platz. Es ist nicht so wichtig, was du persönlich machst, sondern die ganze Mannschaft. Ich denke nicht über die Torjägerkanone nach und ob ich ein Tor weniger habe oder nicht. Die Mannschaft ist im Moment das Wichtigste. Wir haben es heute gut gemacht und den nächsten Sieg geholt.

Frage: Aber in der ersten halben Stunde lief es noch nicht so gut …

Lewandowski: Wir haben in der ersten Halbzeit zwei, drei Signale bekommen, dass wir wirklich gut spielen müssen und das nächste Tor schießen müssen. Die Frankfurter haben wirklich gut gespielt, sie hatten auch in der zweiten Halbzeiten Chancen, ein Tor zu erzielen. Auch wenn es am Ende 3:0 hieß, war es nicht so leicht für uns.

- © gettyimages / Alexander Hassenstein
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