Dortmund - Zum Abschied von Borussia Dortmund hat sich Robert Lewandowski selbst eines der größten Geschenke gemacht. Seine vierte und letzte Spielzeit in schwarz-gelb schloss der Pole als bester Torschütze der Saison ab und holte sich damit die Torjägerkanone ab (zur Torjägerliste).

Bis zum Saisonfinale lag er mit Mario Mandzukic, seinem künftigen Mannschaftskollegen von Bayern München, mit 18 Toren gleichauf an der Spitze, bis ihm am Samstag zwei Treffer beim 4:0 bei Hertha BSC gelangen und mit 20 Erfolgen triumphierte.

"Er übt das seit vier Jahren"

Den 4:0-Endstand markierte er sogar mit seinem ersten direkt verwandelten Freistßtreffer, was BVB-Coach Jürgen Klopp einen süffisanten Kommentar entlockte. "Er übt das seit vier Jahren, aber von den 8000 Versuchen sind im Training etwa zwei reingegangen", so "Kloppo" augenzwinkernd.

Seit er 2010 von Lech Posen zum BVB kam erzielte "Lewa" in 131 Bundesliga-Spielen 74 Tore. In Dortmund feiern sie Lewandowski vereinsintern nicht von ungefähr als "Jahrhundertstürmer". "Er ist einer der besten Stürmer der Welt", sah sich Trainer Klopp bestätigt.

In der vergangenen Spielzeit hatte Lewandowski sogar 24 Tore auf seinem Konto. Pech hatte er allerdings am letzten Spieltag im Fernduell mit dem Leverkusener Stefan Kießling, der am Ende nur einen Treffer mehr erzielt hatte. Diesmal war das Glück auf Lewandowskis Seite, und Klopp stellte stellvertretend fest: "Lewi hat es mehr als verdient."