Robert Lewandowski hat jetzt 25 Saisontore auf seinem Konto - neuer persönlicher Bestwert - © imago
Robert Lewandowski hat jetzt 25 Saisontore auf seinem Konto - neuer persönlicher Bestwert - © imago
Bundesliga

Lewandowskis Rekordjagd: "Kann so weitergehen"

Köln – Mit seinem Tor des Tages hat Robert Lewandowski den FC Bayern München zum 1:0-Sieg in Köln geführt. Der Pole stellte dabei mehrere neue Rekorde auf, gibt sich im Interview aber gewohnt bescheiden.

Top-Fakten zu Robert Lewandowski:

    Robert Lewandowski erzielte in Köln sein 25. Saisontor – für den Polen bedeutet dies einen neuen persönlichen Bundesliga-Rekord. Als der Stürmer beispielsweise vor zwei Jahren Torschützenkönig wurde, hatte er am Saisonende (!) fünf Tore weniger auf dem Konto.

    Doch Lewandowski hat nicht nur eine persönliche Bestmarke aufgestellt, er ist auch der erfolgreichste ausländische Torjäger, der je für die Bayern eine Saison gespielt hat. Den bisherigen Bestwert hielt Luca Toni, der in der Saison 2006/2007 24 Treffer erzielt hatte.

    Nun macht sich Lewandowski auf die Jagd, die erfolgreichste Saison eines ausländischen Torjägers ligaweit zu spielen, er kann als erster Ausländer die 30-Tore-Marke knacken. Klaas-Jan Huntelaar ist mit seinen 29 Toren aus der Saison 2010/2011 bisher noch der Spitzenreiter in dieser Kategorie.

Frage: Robert Lewandowski, wie haben Sie das Spiel erlebt?

Robert Lewandowski: Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, früh ein Tor geschossen und das Spiel kontrolliert. Aber wir hätten ein zweites Tor gebraucht. Das wurde dann in der zweiten Halbzeit ein Problem, weil wir bis zum Ende kämpfen mussten. Zum Glück haben wir die drei Punkte - die sind wichtiger als mehr Tore.

Frage: Sie hatten wie gewohnt sehr viel Ballbesitz, aber in den Zweikämpfen waren die Kölner stärker. Steckten Ihnen die 120 Minuten gegen Juventus Turin noch sehr in den Knochen?

Lewandowski: Als Köln in der zweiten Halbzeit mit mehr Risiko gespielt hat, hatten wir wie gesagt ein paar Probleme. Sie hatten nichts zu verlieren - das ist gefährlich. Köln kämpft immer bis zum Schluss und spielt aggressiv. Ein zweites Tor hätte uns sehr geholfen.