München - Um sich direkt für die Champions League zu qualifizieren, musste Bayern München sein letztes Saisonspiel gewinnen und hoffen, dass Leverkusen verliert. Bayern hat gegen den VfB Stuttgart sehr schwungvoll begonnen. Besonders auffällig: Arjen Robben. Dies drückt sich auch bei der offiziellen Wahl zum "Spieler des 34. Spieltags" aus.

Die Münchener schafften die direkte Qualifikation nicht, denn Leverkusen gewann seine Partie, genau wie die Bayern. Dennoch zeigte der FCB eine sehr ansehnliche Leistung.

Robben war in der ersten Halbzeit an sechs der sieben Bayern-Torschüsse beteiligt. Darunter auch der Assist zum 1:1-Ausgleichstreffer durch Mario Gomez. Er überzeugte aber auch mit 80 Prozent gewonnenen Zweikämpfen. Für diese herausragende Leistung gingen 31 Prozent der Stimmen der bundesliga.de-User und damit der 1. Platz an ihn.

Elfmeter-"Killer" auf Platz 2

Zweiter bei der Wahl zum Spieler des Spieltags wurde Eintracht Frankfurts Schlussmann Ralf Fährmann. Er hielt beide Elfmeter von Borussia Dortmund und so im verzweifelten Kampf um den Klassenerhalt die Hoffnung für seine Mannschaft stellenweise aufrecht. Auch wenn es nicht mehr für den Verbleib in der Bundesliga gereicht hat - er erhielt 28 Prozent der Stimmen.

Die zwei Treffer von Mario Mandzukic vom VfL Wolfburg drehten die Partie gegen Hoffenheim. Er hat mit den "Wölfen" so den Klassenerhalt am letzten Spieltag noch geschafft. Dafür gab es 19 Prozent der User-Stimmen und den 3. Platz.

Abstand zu den hinteren Plätzen

Auf Rang 4 ist Jan Schlaudraff mit neun Prozent der Stimmen gelandet. Er war Vorbereiter zur 2:1-Führung der Hannoveraner gegen den 1. FC Nürnberg und gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe.

Andre Schürrle kam mit sieben Prozent auf Platz 5. Er war an acht der 19 Mainzer Torschüsse gegen St. Pauli beteiligt und gab sieben selbst ab. Per Elfmeter traf er zum 1:1-Ausgleich für die 05er.

Den 6. Platz belegt Leverkusens Arturo Vidal. Der Chilene bereitete das Siegtor per Ecke vor, führte 32 Zweikämpfe und hatte 113 Ballkontakte im Spiel gegen Freiburg. Dafür gab es sechs Prozent der Stimmen.