München - Sascha Lewandowski freut sich über den historischen Sieg von Bayer Leverkusen beim FC Bayern München. Die Stimmen zum 9. Spieltag.

FC Bayern München - Bayer Leverkusen 1:2

Jupp Heynckes (Bayern München):

"Die Niederlage wird uns nicht umwerfen. Wir müssen aber unsere Lehren daraus ziehen. Wir müssen über 90 Minuten so ein Tempo gehen, wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben."

Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen):

"Mich freut es, dass die Mannschaft richtig einen rausgehauen hat. Wir haben ein Zeichen gesetzt. Wir sind auf dem richtigen Weg, das hat die Mannschaft mit dem besonderen Sieg dokumentiert. In der zweiten Halbzeit standen wir sehr viel unter Druck."


Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach 2:3

Mirko Slomka (Hannover 96):

"Bis zur 70. Minute sah es nicht so aus, dass wir als Verlierer den Platz verlassen. Wir waren dann im Spiel nach vorne zu hektisch und unruhig. Bei den Gegentoren haben wir uns zu naiv angestellt. Das ist ärgerlich."

Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach):

"Wir sind auch nach dem Rückstand positiv geblieben. Es geht manchmal schnell im Fußball. Der Sieg war enorm wichtig für uns und gibt uns viel Selbstvertrauen. Wir wollten unbedingt das 3:2 machen und nicht das 2:2 halten."


VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 2:1

Bruno Labbadia (VfB Stuttgart):Es war ein unglaublich intensives Spiel. Wir haben es versäumt, früher das zweite Tor zu machen. Nach dem 1:1 hat meine Mannschaft eine sensationelle Moral gezeigt, denn das war ein Genickschlag für uns. Alex Meier hat ein Sensationstor gemacht. Der Sieg war verdient. Ich freue mich unglaublich für die Mannschaft. Das war ein unglaublich wichtiger Sieg.

Armin Veh (Eintracht Frankfurt): Das war nie und nimmer abseits, es war ein völlig reguläres Tor. Ein korrektes Ergebnis wäre ein Unentschieden gewesen. Wenn der Linienrichter nicht gewesen wäre, wäre es auch so ausgegangen. Wir haben sehr viel Aufwand betrieben, aber, wie sagt man so schön, sind dafür nicht belohnt worden. Aber die Welt geht nicht unter.


Fortuna Düsseldorf - VfL Wolfsburg 1:4

Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf):

"Bei uns bewahrheitet sich: Wir dürfen nach positiven Erlebnissen nicht denken, dass wir etwas erreicht haben. Für uns geht es nur darum, die Liga zu halten. Wir haben das in der ersten Halbzeit ganz ordentlich gelöst, dann haben wir nachgelassen. "

Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg):

"Wenn man eine Mannschaft übernimmt mit vier Niederlagen, kann man nicht erwarten, dass sie vor Selbstvertrauen strotzt. Wir waren sehr aggressiv und laufstark, das war der Schlüssel. Die Tore waren natürlich eine Befreiung."


SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:2

Christian Streich (SC Freiburg):

"Meine Mannschaft hatte im ersten Durchgang riesige Torchancen. Dortmund macht dann aus einer Standardsituation das Tor, das ist uns nicht gelungen. Aber es ist schön, dass wir uns nach so einem Spiel darüber ärgern können, verloren zu haben. Wir freuen uns, dass wir auf diesem Niveau mithalten können. Die Bedingungen heute waren schwierig und es gab auch noch andere Dinge, die nicht optimal waren."

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund):

"Es war ein unglaublich schwieriges Spiel. Man hat uns in der ersten Halbzeit angemerkt, wie schwer es war, auf so einem Boden zu spielen. Ich denke im zweiten Durchgang haben wir besser gespielt als Freiburg im ersten und sind deswegen kein unverdienter Sieger. Aber bei diesen Verhältnissen hätte alles passieren können."


1. FSV Mainz 05 - 1899 Hoffenheim 3:0

Thomas Tuchel (FSV Mainz 05):

"Ich bin sehr zufrieden. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatten wir ein bisschen Glück, dass wir in Führung waren. Das Tor zum 2:0 hat uns dann noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Nach der zweiten Hälfte war das 3:0 verdient - ein dickes Kompliment an die Mannschaft."

Markus Babbel (1899 Hoffenheim):

"Die Mainzer waren gierig und wollten den Sieg. Das hat sie zu meiner Mannschaft unterschieden. Wir waren nicht wach. Mainz war bissiger, leidenschaftlicher und lauffreudiger. Deshalb haben wir auch in dieser Höhe verdient verloren."


FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg 1:0

Huub Stevens (Schalke 04):

"Der Gegner hat es uns sehr schwer gemacht, er war sehr gut organisiert. Wir hatten kleinere Chancen in der ersten Halbzeit, sie aber nicht genutzt. Kompliment, dass wir die Ruhe und Geduld behalten haben, nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Fans. Sie hatten ein gutes Gespür dafür, wie schwierig es heute würde."

Dieter Hecking (1. FC Nürnberg):

"In der ersten Halbzeit haben wir uns zu sehr auf die Defensive verlassen. Wir haben zwar nicht viel zugelassen, aber zu viele leichte Ballverluste gehabt. In der Halbzeitpause habe ich gesagt, dass wir mutiger werden sollen. Das ist uns auch gelungen, wir haben Räume bekommen, sie aber leider nicht genutzt. Dann haben wir den entscheidenden Fehler gemacht, das ist sehr ärgerlich."


SpVgg Greuther Fürth - SV Werder Bremen 1:1

Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth):

"Ich habe ein sehr leidenschaftliches Spiel von beiden Mannschaften bei schwierigen Bedingungen gesehen. Wir sind sehr, sehr froh darüber, dass wir nächste Woche nicht mehr hören müssen, dass wir zuhause nicht punkten können und kein Stürmer trifft. Beide Teams wollten das zweite Tor, haben wahnsinnig viel investiert. Wir müssen und können mit dem Punkt leben."

Thomas Schaaf (SV Werder Bremen):

"Leider machen wir immer noch Fehler, wie in der achten Minute, wo wir nicht am Mann dran sind. Dann muss man immer hinterherrennen, wir waren aber danach gut im Spiel. Direkt nach der Halbzeitpause haben wir unsere beste Phase gehabt, diese Doppelchance (in der 58. Minute, d.Red.) war am deutlichsten, da muss man in Führung gehen. Das haben wir leider nicht geschafft. Deshalb ist nicht mehr daraus geworden."


FC Augsburg - Hamburger SV 0:2

Markus Weinzierl (FC Augsburg):

Uns hat die letzte Konsequenz gefehlt. Wir hatten eine gute Anfangsphase und sind dann aus dem Nichts in Rückstand geraten. Wir haben uns die Chancen erspielt, aber der Ball muss über die Linie. Wir brauchen zu viele Chancen, um zum Erfolg zu kommen. Das 2:0 war Extraklasse und der kleine, aber feine Unterschied.

Thorsten Fink (Hamburger SV):

Natürlich bin ich mit dem Sieg zufrieden. Aber wir haben zu viele Chancen zugelassen. Das ist nicht das, was wir wollen, da müssen wir noch mehr bringen. Son ist beidfüßig und kann den Ball genau platzieren. Das Tor macht er hervorragend.