München - Nach 47 Minuten war das Spiel in der Allianz Arena gelaufen. Franck Ribery erzielte das 2:0 für den Rekordmeister gegen die TSG 1899 Hoffenheim, nachdem er die Bayern in der 19. Minute in Führung brachte - sein sechster Doppelpack in der Bundesliga.

Die Münchner marschieren in der Bundesliga unaufhaltsam. Nun fehlt noch ein Sieg, um einen neuen Bundesliga-Startrekord aufzustellen. An diesem Erfolgslauf hat der französische Nationalspieler erheblichen Anteil. Bezeichnend für seine gute Form: Gegen 1899 schoss er alleine öfter aufs Tor als die gesamte Mannschaft der Gäste über 90 Minuten.

Eine weitere herausragende Leistung des 29-Jährigen also, die die Fans bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags" mit 42,50 Prozent der Stimmen honorierten. Damit sichert sich Bayerns Nummer 7 am 7. Spieltag der Jubiläumssaison den Titel zum "Spieler des Spieltags".

Holtby auf Rang 2



Mit Respektsabstand folgt ein Mann, der sich in dieser Spielzeit immer mehr zum Leistungsträger im Schalker Team entwickelt hat - Lewis Holtby. Schalkes Mittelfeldakteur war beim mit einer zurückgelegten Strecke von 11,9 Kilometern der laufstärkste Spieler der "Königsblauen". Doch nicht nur mit seinen läuferischen Attributen wusste der 22-Jährige zu überzeugen, seine spielerische Darbietung gegen die "Wölfe" kann sich ebenso sehen lassen.

Er bereitete vier Torschüsse der Königsblauen vor, einer davon führte zum 2:0 durch Ibrahim Afellay. Durch seinen souveränen Auftritt gegen die Niedersachsen landet Holtby auf Platz 2 bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags". Er bekam von den bundesliga.de-Usern 16,41 Prozent der Stimmen.

Lewandowski auf dem Podest



Ein weiterer Spieler eines Ruhrpott-Clubs bestätigte am 7. Spieltag seine aufsteigende Formkurve. Dortmunds Robert Lewandowski schoss den Meister in Hannover früh in Führung, die allerdings , wodurch der BVB weiterhin auf den ersten Saison-Auswärtssieg warten muss.

Neben dem Treffer, sein zweiter in der laufenden Spielzeit, überzeugte der Pole in der AWD-Arena vor allem durch technisch saubere Ballannahmen, perfektes Abschirmen des Balles, um seinen Mitspielern das Nachrücken zu ermöglichen, sowie unermüdlichen Einsatz und Laufbereitschaft, womit er die 96-Abwehr vor allem im ersten Durchgang immer wieder in Verlegenheit brachte. Bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags" bringt dem Angreifer diese glanzvolle Vorstellung mit 15,84 der Stimmen auf Platz 3.

Nordtveit vor Makiadi und Kießling



Gladbachs Havard Nordtveit verbuchte beim seinen zweiten Scorer-Punkt der noch jungen Spielzeit. Durch seine zweite Torvorlage der Saison hat der Norweger nun schon mehr Torbeteiligungen zu verbuchen als in den vergangenen drei Jahren zusammen. Für seinen tollen Pass auf Torschütze Luuk de Jong wählten ihn die Fans mit 12,45 Prozent der Stimmen auf Platz 4 bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags".

Der Fünfplatzierte konnte sich am 7. Spieltag ebenfalls einen Sieg sichern. Cedrick Makiadi vom SC Freiburg war zweifelsohne der entscheidende Mann beim , schoss einen Treffer selbst, bereitete einen weiteren vor und gewann 59 Prozent seiner Zweikämpfe. Damit belegt der Mittelfeldspieler Platz 5 bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags" (7,66 Prozent).

Den sechsten Rang im Voting (5,14 Prozent) erreicht Leverkusens Stefan Kießling, der beim beide Treffer für die "Werkself" erzielte. Die Schwaben scheinen ohnehin der Lieblingsgegner des Franken zu sein, immerhin war dies bereits Kießlings dritte Doppelpack gegen den VfB, insgesamt konnte sich der Angreifer zwölf mal über gleich zwei eigene Treffer in einem Bundesliga-Spiel freuen.