So lieben ihn die Fans: Franck Ribery trat in der 65. Minute zum Freistoß an, visierte die rechte obere Ecke an und knallte die Kugel mit Wucht und Präzision unhaltbar in den Winkel.

Wegen solchen Aktionen wollten ihn die Bayern unbedingt halten. Wer ihn später halten musste, bewegte ganz Fußball-Deutschland. Franck Ribery sprang in völliger Euphorie in die Arme seines Trainers Louis van Gaal, der mit seinem Gleichgewicht kämpfen musste. Am Ende geriet das Traumtor fast in Vergessenheit - nicht jedoch bei den bundesliga.de-Usern. Mit 28 Prozent aller Stimmen geht der Titel "Tor des 5. Spieltags" an den Franzosen.

27 Prozent für Misimovic

Mit einem undankbar knappen Unterschied von nur einem Prozent landete der Bosnier Zvjezdan Misimovic auf dem zweiten Platz. Sein Tor war allerdings nicht minder beeindruckend. Aus 17 Metern schlenzte der Bosnier das Spielgerät unhaltbar für Nationalkeeper René Adler über die Mauer ins rechte Eck.

Wirklich jubeln konnte er nach seinem gefühlvollen Tor allerdings nicht. Das Aufbäumen der Wolfsburger kam zu spät und so war das Traumtor am Ende nur Ergebniskosmetik.

23 Prozent für Petric

Schöne Tore können aber nicht nur Ribery und Misimovic schießen. Auch Hamburgs Mladen Petric hat einen fantastischen Schuss. Nach einem gelungenen Doppelpass mit Eljero Elia hämmerte Petric den Ball gegen den VfB Stuttgart aus vollem Lauf ins rechte Eck. Jens Lehmann hatte keine Chance. 23 Prozent der User stimmten für den Hamburger und brachten ihm damit Platz 3.

Den 4. Rang belegt Bayerns Youngster Thomas Müller. Beim 5:1-Auswärtssieg gegen Dortmund erzielte er die letzten beiden Treffer. Besonders das Tor zum 5:1-Endstand verzückte die Fans - und immerhin 14 Prozent der Wähler.

Der Mainzer Aristide Bance wurde Fünfter. Sein glänzend herausgespieltes Tor in der 85. Minute war gleichzeitig der 2:1-Siegtreffer gegen die Hertha aus Berlin. Acht Prozent der Stimmen entfielen auf sein Tor.