Dortmund - Marco Reus war einer der Gewinner in der deutschen Nationalmannschaft bei der EM in Polen und der Ukraine.

Vor allem sein Auftritt beim 4:2 im Viertelfinale gegen Griechenland ließ Fußball-Europa erahnen, warum Double-Gewinner Borussia Dortmund den 23-Jährigen vom Namensvetter aus Mönchengladbach losgeeist hat.

"Reus braucht keine Sonderstellung"



In Dortmund tritt Reus in die Fußstapfen des gleichaltrigen Shinji Kagawa, der in der kommenden Saison für Manchester United in der Premier League auflaufen wird. Eins zu eins ersetzen soll Reus den Japaner aber wohl nicht. "Unser Spiel wird sich ein bisschen verändern", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp der "Welt am Sonntag": "Doch ich sehe darin auch eine Chance, auf Sicht einen größeren Variantenreichtum in unser Spiel zu bekommen."

Das Dortmunder Mittelfeld ist mit Reus, Mario Götze, Kevin Großkreutz, Jakub Blaszczykowski und Ivan Perisic erstklassig besetzt. Eine Sonderrolle wird Neuzugang Reus deshalb nicht zukommen. "Marco Reus braucht keine Sonderstellung, er will sie nicht, und ich vergebe sie auch nicht", sagte Klopp.

Die hohe Ablösesumme stellt für Klopp keine Belastung dar: "Wir haben 17 Millionen Euro für ihn bezahlt. Und er ist das Geld wert", sagte Klopp: "Marcos Leistungsfähigkeit steht außer Zweifel. Er muss nicht im ersten Spiel vier Tore schießen."