München - Die 12. Spielminute läuft im Borussia-Park, Gladbach liegt gegen den FC Schalke mit 0:1 zurück, doch dann landet eine Kopfballverlängerung von Patrick Herrmann bei Marco Reus - und der zeigt, was er kann.

Reus' Gewaltschuss mit dem rechten Fuß von der Strafraumgrenze überwindet nicht nur Nationalmannschaftskeeper Manuel Neuer, die User von bundesliga.de wählten den Treffer auch zum "Tor des 23. Spieltags".

Reus' Treffer leitet die Wende ein

Für Borussia Mönchengladbach war der Treffer umso wichtiger, da er die Wende zum 2:1-Heimsieg der "Fohlen" gegen die "Knappen" einleitete. Es war der erste "Dreier" im eigenen Stadion für die Gladbacher in dieser Saison und zudem ein gelungenes Debüt für den neuen Coach Lucien Favre.

29 Prozent der Stimmen fielen in der Wahl auf Reus, der mit nunmehr sechs Treffern zusammen mit Igor de Camargo der beste Torschütze der "Fohlen" in dieser Saison ist. Zudem war der Gladbacher an drei der letzten fünf Tore der Borussia direkt beteiligt.

Freiburgs Cisse folgt Reus

Zweiter im User-Voting ist Papiss Demba Cisse vom SC Freiburg geworden. Mit seiner spektakulären Ballmitnahme im gegnerischen Sechzehner und dem Volleyabschluss aus sechs Metern sorgte der Stürmer für die 2:1-Führung der Breisgauer. Dabei blieb es auch nach 90 Minuten.

Mit nun 16 Saisontoren ist Cisse erster Verfolger von Mario Gomez (18) im Kampf um die Torjägerkanone, die User belohnen ihn mit 22 Prozent der Stimmen.

Spannender Dreikampf um Rang 3

Während die Plätze 1 und 2 recht deutlich ausfielen, entbrannte um den 3. Rang ein wahrer Dreikampf. Mladen Petric, Jan Schlaudraff und Robert Mak buhlten bis zuletzt um die Stimmen der Fans. Am Ende setzte sich mit 18 Prozent Hamburgs Petric mit seinem akrobatischen Treffer gegen den SV Werder Bremen durch.

Dahinter folgt Nürnbergs Mak (15,76), der mit seinem Heber Frankfurts Keeper Oka Nikolov überwand hatte am Ende wenige Prozentpunkte mehr gesammelt als Hannovers Schlaudraff (15,53 Prozent). Der hatte einen zunächst abgeblockten Schuss von Teamkollege Didier Ya Konan gegen Kaiserslautern kompromisslos ins lange Eck versenkt.