Freiburg - Christian Streich ist Kult. Der Metzgerssohn, der zu den Spielen seines SC Freiburg stets mit dem Drahtesel anradelt, gilt im Glamourzirkus Bundesliga als Exot. Selbst DFB-Präsident Wolfgang Niersbach äußerte jüngst den Wunsch, den 46-Jährigen Streich liebend gerne persönlich kennenzulernen, um ihm gratulieren zu können.

Gratulieren zu einer famosen Leistung: Mit seiner bodenständigen und erfrischenden Art hat der Fußball-Purist den Sport-Club zum Klassenerhalt geführt. Als der einstige Co-Trainer Streich kurz vor Silvester den Trainerjob und die Herkulesaufgabe in Freiburg übernahm, hatten die Breisgauer fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Klassenerhalt vorzeitig gesichert



Doch sein Mut, auf junge, unerfahrene Spieler zu setzen, wurde belohnt. Bereits am 32. Spieltag machten die Badener einen Str(e)ich unter die Saison: Abstieg vermieden - Mission geglückt. Und ein neuer Star war geboren. Auch wenn diesem der Rummel um seine Person etwas unheimlich ist.

"Ich bin doch ein ganz normaler Zeitgenosse, ohne Tattoo, ohne Piercing", sagt Streich. Aber trotzdem interessant. Auf der Internetseite einer Regionalzeitung gibt es sogar die Video-Rubrik "Streich der Woche" mit den lustigsten Sprüchen des kauzigen Trainers - natürlich in bestem alemannischen Dialekt.


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