Volle Konzentration auf das Wiedersehen mit dem HSV: Mainz-Keeper Rene Adler - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA / Alexander Scheuber/Bundesliga
Volle Konzentration auf das Wiedersehen mit dem HSV: Mainz-Keeper Rene Adler - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA / Alexander Scheuber/Bundesliga
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Mainz-Torhüter Rene Adler: Herzklopfen vor dem Rendezvous mit der alten Liebe HSV

Mainz - Beim Rendezvous mit der alten Liebe erwartet René Adler Herzklopfen. "Ich werde schon nervös sein vor dem Aufeinandertreffen", verriet der Torhüter des 1. FSV Mainz 05 schmunzelnd. Sein Blut in Wallung bringt das Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub Hamburger SV, das am Samstag erfolgt.

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Eine Grundnervosität ist Adler vor dem Aufeinandertreffen gar nicht so unrecht: "Wenn eine gewisse Anspannung vorherrscht, dann ist man einfach wacher. Ich werde alles daran setzen, dass wir sie schlagen", sagte der 32-Jährige der Bild-Zeitung vor dem Duell. Der Abschiedsschmerz nach fünf Jahren (2012 bis 2017) mit Höhen und Tiefen beim Bundesliga-Dino ist längst vergangen. In Mainz hat sich Adler mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Lilli Hollunder, seit seinem Wechsel im Sommer prächtig eingelebt.

Dass sich das Fußballer-Leben in Rheinhessen wesentlich unaufgeregter gestaltet, hat der Ex-Nationaltorhüter in den vergangenen Monaten dankbar registriert. Erst neulich ging er nach mit Teamkollegen zum Döner-Essen nach Mainz - in voller 05er-Montur. "Keinen hat es gestört", meinte Adler fast verwundert.

Ganz anders in Hamburg, wo er einst bei einem Ausflug im HSV-Trainingsanzug ins Schanzenviertel sofort von einem Radfahrer beschimpft wurde. "Man verkriecht sich dann lieber", erklärte der gebürtige Leipziger, der im Sommer nach insgesamt 129 Einsätzen keinen Vertrag mehr beim HSV bekommen hatte. Seinen Stammplatz hatte er zuletzt an Christian Mathenia verloren.

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In der neuen Heimat wird er längst geschätzt und gilt als absoluter Leistungsträger. "Er ist ein besessener Profi, sehr fleißig und gewissenhaft", sagte FSV-Trainer Sandro Schwarz.Adler, der mit einem Mentalcoach ("Sparringspartner") arbeitet, würde sogar einem möglichen Nationalmannschafts-Comeback für die WM in Russland 2018 offen gegenüberstehen. "Natürlich wäre es eine Riesengeschichte, vor allem, weil ich ja zwei Weltmeisterschaften verpasst habe", sagte der ehemalige Leverkusener.

- © imago