Zusammenfassung

  • Der erste Sieg nach sieben Unentschieden löste beim VfL Wolfsburg große Erleichterung aus.

  • Der 3:1-Erfolg gegen den SC Freiburg hat die Stellung von Trainer Martin Schmidt spürbar gestärkt.

  • Der Wolfsburger Coach hat sogar jetzt schon einen Clubrekord inne.

Wolfsburg - Der ersehnte Erfolg gegen den SC Freiburg hatte die Regentschaft von Remiskönig Martin I. gerade beendet, da schlugen die Huldigungen seiner "Untertanen" geradezu über dem Coach des VfL Wolfsburg zusammen.

"Martin Schmidt gibt mir das nötige Vertrauen", sagte der zweifache Torschütze Yunus Malli, dessen Treffer die Basis zum 3:1 (2:0)-Sieg, dem ersten nach sieben Unentschieden hintereinander, gelegt hatten. Und auch VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe war voll des Lobes: "Unsere gesamte positive sportliche Entwicklung hängt am Trainer."

Schmidt hat Clubrekord inne

Der Schweizer hatte fast Mühe, die Euphorie am Mittellandkanal nach einer soliden, aber keineswegs überragenden Leistung gegen ein nahezu chancenloses Gästeteam zu bremsen: "Der Sieg war wichtig für unsere Situation, aber ich werde im Training schon darauf achten, dass die Jungs in der Spur bleiben."

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass die Niedersachsen mit dem Wechsel von Andries Jonker zu Schmidt scheinbar einen Glücksgriff getan haben. In seinen ersten neun Partien bei den Norddeutschen blieb der 50-Jährige ungeschlagen. Seit dem Bundesliga-Aufstieg vor 20 Jahren ist dies bei den Wölfen keinem Trainer gelungen.

Langer Regentschaft steht nichts im Wege

Und so fielen die Umarmungen nach Spielende zwischen Schmidt und Malli besonders herzlich aus. Das Duo hat wie schon in guten gemeinsamen Zeiten beim FSV Mainz 05 in Wolfsburg eine Erfolgsgemeinschaft gegründet. Unter Jonker und dessen Vorgänger Valerien Ismael war Malli selten erste Wahl.

"Yunus kann unser Umschaltspiel veredeln. In dieser Rolle blüht er förmlich auf", schwärmte Schmidt über den türkischen Nationalspieler, der gegen die Breisgauer in der 29. und 70. Minute erfolgreich war. Der 25-Jährige gab die Komplimente artig zurück: "Wenn es so läuft, zieht meine Formkurve nach oben." Yannick Gerhardt (3.) hatte Wolfsburg früh in Führung gebracht, Bartosz Kapustka (68.) gelang nur der Anschlusstreffer.

SID

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