München - Zum 12. Mal wird in diesem Jahr bereits der Supercup ausgetragen. bundesliga.de hat die wichtigsten Fakten aus der Datenbank zusammengetragen.

Die Geschichte des Supercups begann im Jahr 1987 mit dem Nord-Süd-Klassiker Hamburger SV gegen Bayern München. Bis 1996 und seit dem vergangenen Jahr wird der Supercup seitdem regelmäßig als Duell zwischen dem Deutschen Meister und dem DFB-Pokalsieger ausgetragen.

Schalke wartet noch auf den ersten Supercup:
Der FC Schalke 04 hat im letzten Jahr erstmals einen offiziellen Supercup gespielt, in Augsburg gab es eine 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern (Tore: Thomas Müller und Miroslav Klose) - den Titel kann S04 nun also zum ersten Mal holen.

Rekordgewinner BVB:
Borussia Dortmund sicherte sich den Cup bereits drei Mal und kann sich im Falle eines Sieges am Samstag den Titel des alleinigen "Rekord-Supercup-Gewinner" sichern. Drei Mal in die Siegerliste konnten sich bislang auch Werder Bremen und Bayern München eintragen.

Erstmals ein echtes Derby:
Eine Premiere gibt es in diesem Jahr. Denn erstmals in der Geschichte des Supercups kommt es zu einem echten Derby, noch dazu zum vielleicht emotionsgeladensten Nachbarschaftsduell in Deutschland: Borussia Dortmund trifft auf den FC Schalke 04 - die Mutter aller Derbys.

Neuer Zuschauerrekord:
Im Revierderby zwischen Schalke und Dortmund dürfte es nun einen neuen Zuschauerrekord für ein Supercup-Spiel geben. Bislang stammt die Bestmarke aus dem vergangenen Jahr, als bei der Begegnung Bayern München gegen Schalke 04 die impuls arena in Augsburg mit 30.662 Fans ausverkauft war.

Meister klar im Vorteil:
Der Supercup wurde bisher elf Mal ausgetragen. Dabei hatten meist die jeweiligen Meister die Nase vorn, sie gewannen neun Wettbewerbe. Die Pokalsieger (bzw. der unterlegene Finalist oder der Vize-Meister) behielten nur zwei Mal die Oberhand.

Bremer Spieler vorne:
In den Statistiken der Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren belegen Akteure von Werder Bremen die vorderen Plätze. Rekordtorschütze ist der für die Norddeutschen stürmende Neuseeländer Wynton Rufer, dem drei Treffer gelangen, sowie der frühere Bayern- und BVB-Angreifer Jürgen Wegmann, der genauso oft erfolgreich war. Die meisten Einsätze, insgesamt vier, verzeichnen die Bremer Oliver Reck, Mirko Votava und Uli Borowka sowie Stefan Reuter und Jürgen Kohler, die mit Bayern München und Borussia Dortmund um die begehrte Trophäe kämpften. Zählt man das 1991 nach der deutschen Wiedervereinigung gespielte Halbfinale noch hinzu, kämen die Werderaner Reck, Votava und Borowka sogar auf fünf Partien.

Rehhagel erfolgreichster Trainer:
Mit drei Titeln ist der langjährige Werder-Coach Otto Rehhagel der erfolgreichste Trainer in der Geschichte des Supercups. Ottmar Hitzfeld (mit Borussia Dortmund) und Jupp Heynckes (mit Bayern München) hielten den Cup zwei Mal in die Höhe.

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