Köln - 15 Bundesliga-Spiele in Folge gewann der FC Bayern München zwischen dem 19. März und dem 20. September 2005. Eine beeindruckende und bis heute unerreichte Leistung. Sowohl 2005 als auch 2006 wurden die Münchner - auch aufgrund dieser Serie - souverän Deutscher Meister.

Über eine Siegesserie von 15 Spielen in Folge kann "JannikHuber" nur müde lächeln. Im Trikot des FC Bayern München hat er in der Dezember-Saison der Virtuellen Bundesliga einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. 68 Spiele in Folge konnte der Bayern-Gamer gewinnen. In der Bundesliga wären das zwei Spielzeiten in Serie. Darüber hinaus stellte er mit 34.212 Punkten einen Punkterekord in der VBL auf.

"JannikHuber" gnadenlos effektiv



Völlig verdient sicherte er sich auf der PS3 die Dezember-Meisterschaft und gehört beim großen Finale der Virtuellen Bundesliga im April sicher zum Favoritenkreis. Vor allem in der Offensive hat "JannikHuber" seine Qualitäten. Im Schnitt erzielte er 3,9 Treffer pro Partie. Vor dem Tor blieb er am Gamepad kalt wie eine Hundeschnauze: Pro Treffer benötigte er lediglich 1,9 Torschüsse. Ein Wert, der selbst Lewandowski, Gomez und Co. vor Neid erblassen lässt.

Den Fairplay-Preis hat sich im Dezember hingegen "Ihleburg" (Bayern München) verdient, der auf der PS3 den 2. Platz belegte und ebenfalls beim Finale dabei sein wird. Gerade einmal 0,57 Fouls beging der Münchner pro Partie. Darüber hinaus sah er im Dezember nur ein einziges Mal die Rote Karte. Zum Vergleich: Bei "JannikHuber" musste 14 Mal ein Spieler vom Platz.

Robuster Einsatz von "rxx007"



Noch härter ging "rxx007" (Borussia Dortmund) zu Werke. Der Dezember-Meister auf der XBox 360 griff zwar auch nur 0,62 Mal pro Spiel zu unlauteren Mitteln, wenn er allerdings zulangte, war es häufig heftiger. Gleich 33 Mal wurde einer seiner Spieler des Feldes verwiesen. Doch auch in Unterzahl holte er mehr Punkte als alle anderen User auf der XBox. Beim großen Finale sollte er versuchen, seine Spiele mit elf Mann zu beenden. Sonst wird es gegen die hochkarätige Konkurrenz schwierig.

Insgesamt wurden im Dezember in der Virtuellen Bundesliga 1.663.612 Spiele ausgetragen. Etwa 125.000 mehr als noch im November. Dabei fielen 3.421.473 Tore, was einem Schnitt von 2,06 Treffern pro Partie entspricht. In der Hinserie der Bundesliga brachten die Profis den Ball durchschnittlich 2,90 Mal pro Begegnung im Tor unter. Die Defensivreihen könnten sich also einiges bei ihren virtuellen Kollegen abschauen.

Bayern auch virtuell Rekordmeister



"JannikHuber" ist bereits der dritte Bayern-User, der sich einen der Monatstitel der VBL sicherte. Die Bayern sind damit auch der virtuelle Rekordmeister. Außerdem dürfen Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt ihren Briefkopf um eine VBL-Meisterschaft erweitern.

Die "echten" Bayern werden alles daran setzen, es "JannikHuber" gleichzutun und die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Nur eines werden auch die Super-Bayern der Saison 2012/13 nicht schaffen: 68 Bundesliga-Siege in Folge. Diesen Rekord wird "JannikHuber" behalten. Vielleicht für die Ewigkeit.


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