Köln - Die Gruppen für die Europameisterschaft im kommenden Jahr sind ausgelost. Die Deutsche Mannschaft hat eine vermeintlich leichte Gruppe erwischt. Natürlich interessiert auch die Spieler die Gruppe, in der sie mit ihrer Länderauswahl antreten müssen. bundesliga.de gib einen Überblick über die Reaktionen.

Thomas Müller bringt es auf den Punkt: Im zweiten Gruppenspiel geht es für Deutschland gegen Polen, mit dabei natürlich Robert Lewandowski. Müller weiß um dessen Qualität und spricht schon gleich eine Warnung aus.

Auch Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund trifft mit Deutschland auf aktuelle und alte Teamkollegen.

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Ömer Toprak (Leverkusen): "Die Türkei hat eine schwierige Gruppe erwischt. Aber das war zu erwarten. Wir wollen eine Runde weiterkommen. Für uns ist die Teilnahme an der EM schon ein Highlight. Die Gruppe ist schwer. Jeder Gegner hat es in sich."

Yann Sommer (Mönchengladbach): "Wir haben eine spannende und sicherlich keine einfache Gruppe bekommen und mit Albanien eine Mannschaft, die viele Schweizer Spieler sehr gut kennen. Auch gegen die Weltklassemannschaft von Frankreich haben wir zuletzt bei der WM in Brasilien gespielt. Es wird spannend. Auch Rumänien hat eine gute Mannschaft, die unangenehm zu spielen ist. Es ist klar, dass wir bei der Euro die Gruppe überstehen wollen. Wir haben definitiv eine Chance, weiterzukommen. Wir wollen nicht nur dabei sein, sondern auch guten Fußball spielen. Daran glauben wir. Das Spiel gegen den Gastgeber wird ein schönes Ereignis, es wird sicher eine gute Stimmung sein. Wir müssen dann aber eine bessere Leistung als bei der WM in Brasilien bringen."

Hakan Calhanoglu (Leverkusen): "Die Gruppe ist ganz okay. Nichts ist unmöglich. Spanien ist sicher klarer Favorit. Aber wir haben noch sehr viel Zeit bis zur Europameisterschaft. Wir haben mit der Nationalmannschaft in den letzten Monaten kein Spiel mehr verloren. Wir freuen uns schon auf die EM. Vielleicht sind wir ein Geheimfavorit. Ich denke, wir können sehr gefährlich sein. Wir wollen auf jeden Fall weiterkommen. Das ist unser Ziel."