Köln - Mit Dayot Upamecano hat sich RB Leipzig ein großes Abwehrtalent gesichert. Der 18-Jährige war heiß begehrt, auch Top-Clubs aus dem Ausland waren an dem Franzosen interessiert. Doch der wollte in die Bundesliga. bundesliga.de stellt den Neuling vor.

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Manchester United, Arsenal London, FC Barcelona. Die Vereine, gegen die sich RB Leipzig beim Poker um Upamecano durchgesetzt hat, sind namhaft. Trotz aller Alternativen hat sich der U19-Nationalspieler Frankreichs für den Bundesliga-Aufsteiger entschieden. "Ich habe lange überlegt, was der beste Schritt für meine weitere Karriere ist und sehr viele gute Gespräche mit den Verantwortlichen im Verein geführt. Deswegen bin ich überzeugt, dass der Wechsel die richtige Entscheidung für mich war", erklärt der Verteidiger selbst. Schließlich trifft er hier auf ähnliche Rahmenbedingungen wie bei seinem alten Verein RB Salzburg.

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Doch warum ist Upamecano so beliebt in ganz Europa? Sein neuer Trainer Ralph Hasenhüttl hat eine ganz einfache Erklärung: "Das Gesamtpaket bei Dayot ist sehr vielsprechend." So ist der Innenverteidiger trotz seines jungen Alters schon sehr gut ausgebildet und verfügt schon jetzt über große fußballerische Qualität.

Ähnlichkeit mit Varane und Hummels

Sein Spielstil ist mutig und aggressiv. Dabei ist Upamecano aber keineswegs leichtsinnig, sondern strahlt große Sicherheit aus. Hinzu kommt schon jetzt ein gutes Stellungsspiel und hohes Antizipationsvermögen. Upamecano beweist außerdem eine gute Übersicht im Spielaufbau und sucht mit sicheren Dribblings in der Defensive gerne spielerische Lösungen. Sein Spielstil erinnert an seinen Landsmann Raphael Varane und Mats Hummels vom FC Bayern München.

RB Leipzig ist die zweite Station des 18-Jährigen im Profifußball. 2015 war er aus der Jugend des FC Valenciennes zu RB Salzburg gewechselt. Schon damals hatte Ralf Rangnick, der zu dieser Zeit Sportdirektor in Salzburg war, die internationale Konkurrenz ausstechen können. Zum Ende der vergangenen Saison sammelte Upamecano erste Erfahrung in der österreichischen Bundesliga. In dieser Spielzeit war er Stammspieler in Salzburg und kam deshalb auch in der Europa League vier Mal zum Einsatz, unter anderem im Gruppenspiel gegen den FC Schalke 04 (1:3). Insgesamt absolvierte er für RBS 23 Pflichtspiele. Mit Frankreichs U17-Nationalmannschaft wurde Upamecano 2015 Europameister.

Zeit zur Entwicklung

In Leipzig soll das Talent jetzt den nächsten Schritt machen. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2021. "Dayot ist eines der größten Talente in seiner Altersklasse", sagt Rangnick. "Er bringt so viele Anlagen und Stärken mit, dass wir ihm zutrauen, sich hier bei uns durchzusetzen. Er ist nach Leipzig gekommen, um sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln." Bei RBL wird er hierfür die nötige Zeit bekommen, wie Trainer Hasenhüttl sagt. "Er hat alle Möglichkeiten, uns auch auf Sicht die Qualitäten zu bieten, die wir brauchen."

Kristina Jäger