bundesliga

RB Leipzig vs. SC Freiburg: Zwei Ziele, ein Konkurrent

whatsappmailcopy-link

Die Bundesliga 2021/22 biegt auf die Zielgerade und in der Spitzengruppe gibt es einen besonderen Zweikampf zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg. Denn: Nur einer der beiden Clubs wird sich für die Champions League qualifizieren und nur einer den DFB-Pokal gewinnen.

Hol' dir die Bundesliga-NEXT-App!

Es ist ein ganz besonderer Zweikampf dieser beiden Bundesligisten in der Endphase der Saison. Zunächst begegnen sich RB Leipzig und der SC Freiburg am 34. Spieltag in einem Fernduell um den Einzug in die Champions League. Die bessere Ausgangsposition haben dabei die Sachsen, die aktuell zwei Punkte mehr als die Breisgauer auf dem Konto haben. Leipzig erntet in dieser heißen Phase außerdem die Früchte einer überragenden Rückserie. Denn als Team mit den meisten Toren (41) und den wenigsten Gegentreffern (14) im Jahr 2022 hat die Mannschaft von Domenico Tedesco inzwischen auch einen großen Vorsprung beim Torverhältnis.

Holt Leipzig am Samstag beim Auswärtsspiel gegen Arminia Bielefeld auch nur einen Punkt, dann müsste der SC Freiburg parallel bei Bayer 04 Leverkusen schon mit 22 Toren Unterschied gewinnen, um noch auf Platz vier zu rutschen. Die Ausgangslage ist also klar: Freiburg hofft auf eine Niederlage der Sachsen, und muss gleichzeitig die schwierige Partie bei der Werkself gewinnen.

Nico Schlotterbeck und Christopher Nkunku: Zwei Schlüsselfiguren für Freiburg und Leipzig - motivio via www.imago-images.de/imago images/motivio

Beim Fantasy Manager jeden Spieltag attraktive Preise gewinnen

Den psychologischen Vorteil hat dabei Leipzig, gehen die Sachsen doch mit dem Rückenwind des 4:0-Sieges beim FC Augsburg in dieses finale Kapitel der Saison. "Wir freuen uns auf die nächsten beiden Spiele, es geht um alles, um die Champions-League-Qualifikation und um den DFB-Pokal. Dafür spielst du Fußball, wie kann man das nicht lieben?", sagte Emil Forsberg im Anschluss an die Partie.

Der SC Freiburg hingegen musste am vergangenen Wochenende mit der 1:4-Heimniederlage gegen den 1. FC Union Berlin einen herben Rückschlag hinnehmen und gab den 4. Tabellenplatz aus der Hand. "Wir können hier nicht vier Gegentore kassieren, das ist einfach zu viel. Da können unsere Stürmer machen, was sie wollen, da haben wir keine Chance, Spiele zu gewinnen", haderte Nico Schlotterbeck, den es im Sommer zu Borussia Dortmund ziehen wird. Die eigentliche Kernkompetenz der Freiburger ist neben den gefährlichen Standarsituationen nämlich die Defensive. Lange hatte der Sport-Club die wenigsten Gegentreffer ligaweit kassiert. Nach zehn Gegentoren aus den letzten drei Spielen sind aber einige Teams, unter anderem Leipzig, in dieser Statistik vorbeigezogen.

Am 21. Mai kommt es dann aber noch einmal zum direkten Duell beim DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion. Der Ehrgeiz beider Mannschaften dürfte dabei enorm sein. "Freiburg steht nicht umsonst im Finale und spielt um die Champions League. Sie haben eine richtig gute Mannschaft und einen richtig guten Trainer. Wir freuen uns auf das Finale mit Zuschauern, die hatten wir letztes Jahr ja nicht. Es wird Zeit, dass wir den Pokal holen", sagte Leipzigs Mittelfeldmotor Konrad Laimer. Die Sachsen wollen nach zwei verlorenen Finals im DFB-Pokal nun endlich den Titel holen.

Für Freiburg ist es ohnehin der erste Finaleinzug. Nach einer sensationellen Saison wollen sich die Breisgauer nun natürlich mit dem Titel krönen. "Für uns ist es etwas ganz besonderes. Wir freuen und riesig darauf", sagte Kapitän Christian Günter. Die Ergebnisse aus der bisherigen Saison geben indes wenig Indizien auf einen Favoriten. Beide Partien endeten 1:1. Aber egal, wer am 21. Mai als Sieger hervorgeht, eines steht schon jetzt fest: Es wird für den Gewinner der erste große Titel der Club-Historie sein – und vermutlich eine sehr lange Nacht werden.