Die mögliche Aufstellung von RB Leipzig in der Saison 2018/19
Die mögliche Aufstellung von RB Leipzig in der Saison 2018/19
Bundesliga

RB Leipzig unter Ralf Rangnick: So könnte RBL spielen

Köln - Mit Ralf Rangnick übernimmt bei RB Leipzig ein neuer, alter Trainer das Ruder. Bereits 2015 kehrte der Leipziger Sportdirektor auf die Trainerbank zurück - auch damals als Interimslösung. Nun übernimmt der 60-Jährige erneut die Aufgabe, bis im Sommer 2019 dann Julian Nagelsmann zu den Sachsen wechseln wird. Doch wie wird Rangnick die Leipziger ins Rennen schicken? bundesliga.de macht einen Vorschlag, wie die erste Elf der Leipziger 2018/19 aussehen könnte.

Tor:

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Was die Position des Torhüters angeht, dürfte sich unter Rangnick kaum etwas ändern. Zwar haben die Leipziger mit Yvon Mvogo einen überaus talentierten zweiten Keeper im Kader, am starken Peter Gulasci dürfte für den Schweizer aber zumindest in der Bundesliga kein Vorbeikommen sein. Dass Rangnick zum Beispiel im DFB-Pokal Mvogo spielen lässt, ist aber durchaus denkbar.

Abwehr:

In der Vergangenheit und auch in den bisherigen Testspielen der Leipziger setzte Rangnick gerne auf ein 4-3-3-System - bei der Anzahl talentierter Verteidiger im RB-Kader ist das auch kein großes Wunder. In der defensiven Abwehrreihe ist Kapitän Willi Orban in der Innenverteidigung gesetzt, neben ihm dürfte Dayot Upamecano die Nase gegenüber Ibrahim Konate vorne haben. Auf der linken Seite könnte die Wahl auf Neuzugang Marcelo Saracchi fallen - auch weil Marcel Halstenberg nach seinem Kreuzbandriss vermutlich noch nicht topfit in die Saison starten wird. Auf der Rechtsverteidiger-Position haben sich die Sachsen im Sommer zudem mit Nordi Mukiele verstärkt, der Neuzugang aus Montpellier könnte sich im internen Duell mit Lukas Klostermann durchsetzen.

Ralf Rangnick im Gespräch mit seinem neuen Co-Trainer Jesse Marsch - © imago / Picture Point LE

Mittelfeld:

In diesem Mannschaftsteil sind in Rangnicks Lieblingssystem nur drei Planstellen zu vergeben. Da die Leipziger bisher keine Neuzugänge für die zentralen Positionen präsentiert haben, erscheint die wahrscheinlichste Variante zu sein, dass RBL hier auf das Trio aus Kevin Kampl, Emil Forsberg und Marcel Sabitzer setzt. Hierbei hätte Kampl die Rolle des defensiv-orientierten Sechsers, während Forsberg und Sabitzer mit mehr Offensivdrang davor positioniert wären. Wenn der Gegner sehr offensiv aufstellt, stehen aber mit Diego Demmo und Stefan Ilsanker natürlich auch defensiv etwas stärkere Kandidaten für die Plätze in der Zentrale bereit.

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Angriff:

Im Sturm wird Rangnick ganz sicher wie auch Vorgänger Ralph Hasenhüttl auf Timo Werner setzen. Der Stürmer reifte in Leipzig zum Nationalspieler und soll auch in der kommenden Saison ein wichtiger Faktor in der Offensive der Leipziger sein - und dabei vermutlich sowohl als Außenstürmer als auch als Mittelstürmer zum Einsatz kommen. Denn mit Jean-Kevin Augustin steht Rangnick noch ein weiterer torgefährlicher Mann zur Verfügung, der sich vor allem im Sturmzentrum wohl fühlt, aber auch auf den Flügeln für Gefahr sorgen kann. Die dritte Planstelle könnte mit Bruma dann von einem klassischen Winger besetzt werden, der mit seinem Tempo bis zur Grundlinie marschieren und so für Wirbel in der Offensive sorgen soll. Zusätzlich kann der Portugiese mit hervorragenden Distanzschüssen glänzen, wie er in der letzten Bundealiga-Saison bereits eindrucksvoll bewiesen hat.