Noch unbelastet von der Finanzkrise hat der Profifußball in der abgelaufenen Saison 2007/08 (01.07.2007 bis 30.06.2008) den vierten Rekorderlös in Folge erwirtschaftet. Dies gab die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH am Donnerstag bei der Vorstellung des Bundesliga Reports 2009 bekannt.

Die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften erzielten Umsätze in Höhe von 1,93 Mrd. Euro und damit ein Plus von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1,75 Mrd. Euro). Dabei erwirtschafte die Bundesliga 81 Prozent des Umsatzes und die 2. Bundesliga 19 Prozent.

Insgesamt erreichte der Profifußball mit 24,7 Mio. Euro ein deutlich positives Ergebnis nach Steuern. Beim Eigenkapital gelang eine erneute Steigerung von 16,7 Prozent auf 505,3 Mio. Euro (Vorjahr: 433,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der 18 Bundesliga- Clubs lag bei 34,2 Prozent, die der Zweitligisten bei knapp 25 Prozent.

Bekanntheit der Bundesliga liegt bei 99 Prozent

Insgesamt bietet der Profifußball 37.684 Menschen in Deutschland Arbeit (Vorjahr: 34.805; plus 8,2 Prozent) und beschert dem Staat Einnahmen aus Steuern und Abgaben in Höhe von 665,6 Mio. Euro.

Die Marke Bundesliga kann erneut bei allen bedeutenden Imagewerten punkten: So liegt die Markenbekanntheit bei 99 Prozent und als Wettbewerb zieht die Bundesliga mit 94 Prozent auch weiterhin das größte Interesse unter den Fußballinteressierten auf sich (DFB-Pokal: 77 Prozent, Champions League 76 Prozent).