Bremen - Werders Innenverteidiger Sebastian Prödl ist mit einer leichten Blessur an die Weser zurückgekehrt. Der Österreicher verletzte sich beim 4:0-Sieg gegen Kasachstan im Gesicht und am Becken.

"Ich habe ein bisschen was abbekommen an der Nase und musste ausgewechselt werden, aber das beeinträchtigt mich nicht weiter. Ich werde alles dafür geben, am Samstag gegen Gladbach dabei zu sein", sagte der 24-Jährige, für den in Wien nach 59 Minuten Schluss war.

Donnerstag Rückkehr ins Training?



Kurz nach dem entscheidenden Zweikampf, indem er einen Schlag ins Gesicht bekam, fiel der Österreicher zusätzlich unglücklich aufs Gesäß. "Das war im ersten Moment schmerzhaft und ich habe noch leichte Probleme im Beckenbereich, aber auch das wird unsere Physioabteilung sicherlich wieder hinbekommen. Ich will morgen mit der Mannschaft trainieren", ergänzte der Österreicher zuversichtlich.

Werder-Coach Thomas Schaaf äußerte sich erleichtert, dass sich Prödl keine ähnlich schwere Gesichtsverletzung zuzog wie im Januar des Jahres, als der Abwehrmann im Kaiserslautern-Spiel mehrere Brüche und eine Gehirnerschütterung erlitt. "Ich bin froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Es ist klar, dass er als Verteidiger zwangsläufig in diese harten Zweikämpfe verwickelt ist. Das lässt sich nicht vermeiden", so der Cheftrainer.