Die beiden Auftaktspiele finden in der LTU arena der Rheinmetropole statt. bundesliga.de wirft einen Blick auf die verschiedenen Facetten der Stadt.

Austragungsort des Auftakts des Premiere-Ligapokals am 21. Juli ist die LTU arena in Düsseldorf. Wie schon 2005 und 2006 startet der Wettbewerb mit einem "Double-Header", also zwei Spielen an einem Tag.

Platz für 51.500 Zuschauer

Der FC Schalke 04 und der Karlsruher SC eröffnen das Turnier um 15.30 Uhr. Unmittelbar danach treffen am selben Ort Titelverteidiger Werder Bremen und der FC Bayern zum Klassiker aufeinander..

In der Multifunktions-Arena, die für rund 218 Millionen anstelle des alten Rheinstadions entstand und die 51.500 Zuschauern Platz bietet, finden normalerweise die Heimspiele des Regionalligisten Fortuna Düsseldorf statt. Daneben "beherbergt" sie aber auch die Footballer von Düsseldorf Rhein Fire und ist Veranstaltungsort diverser Großveranstaltungen, etwa von Musikkonzerten.

"Die längste Theke der Welt"

Die meisten Arena-Besucher finden vor oder nach dem Spiel den Weg in Düsseldorfs berühmte Altstadt. Wie von der Punkband "Die Toten Hosen" besungen, bietet sie mit mehr als 260 Lokalen die "längste Theke der Welt". Zwischen Rhein und Heinrich-Heine-Allee ist alles vertreten - vom französischen Feinschmeckerlokal bis zum Muschelhaus, vom koreanischen bis zum arabischen Restaurant, dazu natürlich Kneipen, Clubs und Bars aller Art.

Wer es lieber etwas zünftiger mag, sollte in einem der zahlreichen urigen Brauhäuser das bekannte Düsseldorfer Altbier versuchen.

Flanieren und Shoppen auf der "Kö"

"Sehen und gesehen werden" - so lautet das Motto der Königsallee. Der exklusive Prachtboulevard, von den meisten der 578.000 Einwohner einfach nur "Kö" genannt, macht mit ihren edlen Einkaufspalästen und -passagen Düsseldorf zu einer der elegantesten Shopping-Metropolen weltweit.

Im Sommer findet hier übrigens der "Radschläger-Wettbewerb" statt. Die aus dem Mittelalter stammende Tradition, nach der Bettler durch den Radschlag um kleine Almosen baten, ist typisches Düsseldorfer Brauchtum. Daher begegnet einem der Radschläger auch überall in der Stadt, sei es als Brunnenfigur aus Bronze oder als Souvenir aus Marzipan.

MedienHafen als "Leckerbissen" für Architektur-Freunde

Bildung kommt in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen auch nicht zu kurz. Seit 1965 ist Düsseldorf eine Universitätsstadt, über 26.000 Studenten sind an der Heinrich-Heine-Universität immatrikuliert.

Für Architektur-Freunde lohnt sich ein Besuch des MedienHafens, wo eindrucksvoll die Gegensätze von postmoderner Baukunst und denkmalgeschützten Gebäuden aufeinanderprallen. Der so genannte "Wolkenbügel", die "krummen Häuser", aber auch die denkmalgeschützte "Alte Mälzerei" sind Beispiele für die rasante Entwicklung im MedienHafen.

Für alle Fußball-Fans, die nach dem Spiel ein wenig entspannen möchten, lädt die idyllische Rheinuferpromenade zum Spaziergang ein.

Denis Huber