In einer Pressekonferenz am Dienstag in Berlin hat Lucien Favre sich zu seiner Trainerzeit bei Hertha BSC geäußert. Dabei hat er unter anderem die Transferpolitik des Clubs kritisiert.

Geschäftsführer Michael Preetz weist diese Vorwürfe entschieden zurück: "Die Personalplanungen für diese Spielzeit sind im Bewusstsein der wirtschaftlichen Gegebenheiten in jedem einzelnen Fall im Einvernehmen zwischen Lucien Favre und mir erfolgt. Dies betrifft auch Artur Wichniarek. Favres Behauptung, dass seine Transfer-Philosophie nicht berücksichtigt wurde, entbehrt daher jeder Grundlage."

"Favre war in die Saisonplanung eingebunden"

Favres Vorwurf, der Verein zeige mangelnde Investitionsbereitschaft, entgegnet Hertha-Präsident Werner Gegenbauer: "Lucien Favre war in die komplette Saisonplanung eingebunden. Er kannte und kennt unsere finanziellen Möglichkeiten, an denen sich bis heute nichts grundlegend geändert hat. Personelle Entscheidungen die Mannschaft betreffend, sind immer mit seiner Zustimmung gefallen."